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Wichtige Bluthochdruckmedikamente


30 September 2006. Autor: Blutdruckmessgerät
Wichtige Bluthochdruckmedikamente:

Betablocker (Beta-Rezeptorenblocker):
Sie bremsen die Wirkung des Hormons Adrenalin auf Herz und Kreislauf, denn das Adrenalin kann nicht mehr an die Beta-Rezeptoren im Herzmuskel andocken kann. Betablocker sind deshalb wirksame Blutdrucksenker. Auch Herzkrankheiten, die auf eine Verengung der Herzkranzgefäße zurück gehen und bestimmte Formen von Herzrhythmusstörungen werden damit behandelt. Betablocker sind im allgemeinen gut verträglich.

Doch haben nicht nur Herzmuskelzellen, sondern auch viele andere Zellen Beta-Rezeptoren, es können daher verschiedene Körperfunktionen gleichzeitig beeinflusst werden. Zur Hochdruckbehandlung werden Betablocker meist mit anderen Mitteln kombiniert.

ACE-Hemmer: Verhindern die Umwandlung des Angiotensin I in seine kreislaufwirksame, den Blutdruck steigernde Form (Angiotensin II) und bremsen damit den Blutdruck.

Angiotensin (AT) II-Antagonisten: Antagonisten sind Gegenspieler der Agonisten. So werden körpereigene Substanzen bezeichnet, die an speziellen Bindungsstellen (Rezeptoren) angreifen und eine Wirkung zum Beispiel in den Muskelzellen des Herzens auslösen. Angiotensin II-Antagonisten blockieren das Andocken des Agonisten "Angiotensin II" an seinen Rezeptor, das sonst den Blutdruck steigert. AT-II-Antagonisten sind die neueste Substanzklasse der Bluthochdruckmittel. Sie werden vor allem bei Patienten eingesetzt, die unter Nebenwirkungen von ACE-Hemmern (Reizhusten) leiden.

Kalziumantagonisten (Kalziumkanalblocker): Senken den Einstrom von Kalzium in Herzmuskel- und Gefäßmuskelzellen. Sie weiten die Blutgefäße und senken so den Blutdruck.

Diuretika: Entwässernde Medikamente. Sie werden oft mit Blutdrucksenkern kombiniert.

Quelle:
http://www.merkur-online.de