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Blutzuckermessgerät : Diabetes : Zu viel Zucker im Blut
 
Von FOCUS-Online-Redakteurin Barbara Abrell
In den vergangenen sechs Jahren hat sich die Zahl der Zuckerkranken (Diabetes mellitus) mehr als verdoppelt. 6,4 Millionen Patienten werden heute in Deutschland wegen der Erkrankung behandelt. Hinzu kommen die Menschen, die noch gar nichts von ihrer Zuckerkrankheit wissen.
Insgesamt schätzt die Deutsche-Diabetes-Union die Zahl der Diabetes-Erkrankten auf rund acht Millionen. Denn die Dunkelziffer ist hoch.

Wie eine Erhebung des Deutschen Diabetes-Forschungsinstituts Düsseldorf ergab, wissen in der Altersgruppe der 55- bis 74-Jährigen acht Prozent nichts von ihrer Erkrankung. „Bei noch einmal 16 Prozent haben wir eine verminderte Glukosetoleranz als „Vorstadium“ gefunden. Davon werden pro Jahr etwa sechs Prozent einen Typ-2-Diabetes entwickeln“, berichtet Studienleiter Wolfgang Rathmann. Außerdem sei in dieser Gruppe bereits das Risiko für Herzinfarkte erhöht.

Neben akuten Beschwerden wie beispielsweise Müdigkeit, Durst, häufigem Wasserlassen, Brechreiz, Sehstörungen und trockener Haut sind es vor allem die Folgeerkrankungen, die Diabetikern Sorge bereiten: „Besonders kleine Gefäße und Nerven in Augen, Nieren und Füßen werden schlecht durchblutet“, sagt Eberhard Standl, Professor am Krankenhaus München-Schwabing. Die Folgen sind: Nierenschäden, schlechteres Sehen, ein erhöhtes Infarktrisiko und Fußprobleme. Werden Diabetiker nicht behandelt, besteht für sie eine erhöhte Gefahr, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben.

Fachliche Beratung: Prof. Eberhard Standl, Chefarzt der Abteilung
Diabetologie und Endokrinologie am Krankenhaus München-Schwabing

Quelle:http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/diabetes/symptome/zuckerkrankheit/diabetes_aid_10694.html
 
 
 
 
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