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Blutdruckmessgerät
Information
Auf unserem Portal finden Sie nützliche Informationen zum Thema Blutdruckmessgerät bzw. Blutdruckmesser, Blutmessgerät und Blutzuckermessgerät. Alle Informationen auf unserem Portal stehen unseren Besuchern absolut kostenlos zu Verfügung und ohne lästigen Kaufaufforderung.

mechanisches Blutdruckmessgerät : Boso Classic Privat Blutdruckm. aneroid M. Stethoskop
 
Weitere Produktinformationen:

Boso Classic Privat Blutdruckm. aneroid M. Stethoskop


Beschreibung
Exclusives Blutdruck-Selbstmessgerät mit patentierter 2-in-1-Schlauch-Technik. Diese kommt mit einem sichtbaren Schlauch aus und bietet dennoch alle Vorteile des Doppelschlauchsystems. Das Ablassventil ist feinst dosierbar. Das Manometer ist überdrucksicher und mit einem korrosionsfreien Präzisionsmesswerk ausgerüstet. Das Stethoskop ist in die praktische Zugbügelmanschette eingebaut.

Technische Daten:

Genauigkeit über den gesamten Messbereich von ± 3 mmHg, Skalen-Durchmesser: 60mm.
Lieferumfang:

Gerät mit Zugbügelmanschette, geeignet für einen Oberarmumfang von 22 cm - 32 cm, inkl. eingebautem Stethoskop, mit Blutdruckpass im Reißverschlussetui.
 
 
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Blutzuckermessgerät : Blutzuckermessgerät One Touch Ultra 2 (mg/dl)
 
Blutzuckermessgerät One Touch Ultra 2 (mg/dl)

Hersteller: Lifescan

Bewährt:

* Extra kurze Messzeit, nur 5 Sekunden
* Einfache Codierung für exzellente Messgenauigkeit
* Flexibles Messen, auch am Unterarm oder Handballen
* OneTouch Ultra Sensor Teststreifen: Geringe Blutmenge, nur 1 ul
* Extra-weiter Temperaturbereich, 6-44°C

NEU:

* Großes Display mit Beleuchtung für leichtes Ablesen in dunkler Umgebung
* Selbsterklärende Hinweise zum Messvorgang direkt auf dem Display
* Einfache Bedienung durch Pfeiltasten zum Vor- und Rückwärtsblättern
* Speicherplatz für 500 Messwerte mit Datum und Uhrzeit
* Markierung von Messwerten vor und nach dem Essen

Blutzuckermessgerät One Touch Ultra 2 (mg/dl)
 
 
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Blutzuckermessgerät : Schlüssel zum Blutzucker
 
Schlüssel zum Blutzucker

Von FOCUS-Online-Redakteurin Barbara Abrell

Das Hormon Insulin stammt aus der Bauchspeicheldrüse. Es ist ein Schlüsselbotenstoff für den Blutzuckerstoffwechsel. Nach einer Mahlzeit steigt der Blutzuckerspiegel an, weil Zuckermoleküle aus dem Darm in die Blutbahn gelangen. Insulin bewirkt, dass Körperzellen Zucker aus dem Blut aufnehmen, und senkt so den Blutzuckerspiegel wieder ab. Sein Gegenspieler, Glukagon, verursacht den gegenteiligen Effekt: Es stimuliert die Leberzelle dazu, gespeicherte Glykogen-Vorräte freizusetzen und erhöht so zu niedrige Blutzuckerspiegel.

Ein normaler Blutzuckerspiegel liegt zwischen 60 und 100 mg pro Deziliter und steigt auch nach dem Essen nicht über 140 mg. Ganz anders sieht es bei Zuckerkranken aus: Ihr Wert ist meist höher als 200 mg und erreicht gelegentlich Rekordhöhen zwischen 300 und 400 mg. Schuld daran ist ein gestörter Insulinstoffwechsel. Je nach Art der Störung unterscheidet man Typ-1-Diabetes und Typ-2-Diabetes.

Wenn das Immunsystem irrt
Typ-1-Diabetes ist vermutlich eine Autoimmunerkrankung und tritt bei rund fünf bis zehn Prozent der Diabetiker auf. Auch wenn diese Form der Zuckerkrankheit primär bei Kindern und Jugendlichen vorkommt, sind Erwachsene nicht davor gefeit. Das Immunsystem attackiert die Inselzellen der Bauchspeicheldrüse und zerstört diese. Daraufhin produziert der Körper nicht mehr genug Insulin, das den Blutzuckerspiegel senkt. Die Folge: Der Stoffwechsel gerät aus dem Gleichgewicht.

Neben der These, dass eine Virusinfektion diesen Immunprozess auslöst, gilt heute als sicher, dass diese Form der Zuckerkrankheit auch genetisch bedingt ist. Bei jedem fünften Patient liegt eine familiäre Veranlagung vor.

Am höchsten ist die Neuerkrankungsrate unter Kindern zwischen elf und 13 Jahren. Deshalb wurde der Typ-1-Diabetes früher auch als jugendlicher oder juveniler Diabetes bezeichnet. Zuckerkranke mit dieser Diabetes-Form müssen meist Insulin spritzen.
Bewegung und gesunde Ernährung beugen vor

Erhebungen aus verschiedenen europäischen Ländern haben ergeben, dass die Häufigkeit des kindlichen Diabetes parallel zum Bruttosozialprodukt des Landes steigt. Menschen in Schwellenländern, wie Indien, erkranken unter verbesserten Lebensbedingungen besonders leicht an Diabetes. Ursache ist der Lebensstil der reicheren Länder: Kinder ernähren sich häufig zu kalorienreich und bewegen sich zu wenig.

Parallel zu dieser Erkenntnis zeigen nach Angaben der Deutschen-Diabetes-Union etliche Studien, dass vor allem der Bewegung eine wichtige Rolle bei der Prävention zukommt. Wer beispielsweise täglich mehr als eine halbe Stunde mit dem Fahrrad fährt oder zu Fuß geht, kann sein Risiko, an Diabetes zu erkranken, um 36 Prozent verringern.

Die Prävention setzt aber schon viel früher an. Experten gehen davon aus, dass Stillen der Zuckerkrankheit vorbeugt. Kuhmilch dagegen kann bei Babys die Entwicklung von Diabetes fördern. Dieser Verdacht ergibt sich aus einer Studie des Diabetes-Forschungszentrums an der Universität Düsseldorf. Danach verhindern Abbauprodukte wichtiger Eiweißbestandteile der Kuhmilch möglicherweise die Reifung des Immunsystems. Experten raten Müttern daher, ihre Kinder mindestens drei Monate lang zu stillen.

Der Preis des Wohlstands
Typ-2-Diabetes, früher auch Altersdiabetes genannt, betrifft meist Erwachsene. 90 Prozent der deutschen Diabetiker leiden an dieser Form der Zuckerkrankheit. Altersdiabetes ist wesentlich stärker erblich bedingt als Diabetes vom Typ 1. Bei Zwillingen beträgt die Wahrscheinlichkeit bis zu 90 Prozent, dass beide an Typ-2-Diabetes erkranken. Verwandte ersten Grades sind etwa zu 50 Prozent betroffen.

Die Bauchspeicheldrüse von Typ-2-Diabetikern produziert zwar noch Insulin. Sie gibt es jedoch zeitlich verzögert ab oder es wirkt nicht ausreichend. Der Blutzuckerspiegel steigt nach dem Essen stark an. Übergewicht und zu wenig Bewegung begünstigen diese Form von Diabetes. „Rund 30 bis 40 Prozent der Deutschen haben eine Erbanlage für Diabetes. Dazu kommen Umweltfaktoren wie Bewegungsmangel oder Übergewicht, die die Krankheit dann irgendwann zum Ausbruch bringen“, sagt Peter Bottermann von der Deutschen Diabetes-Gesellschaft.

Wolfgang Rathmann, Diabetes-Epidemiologe am Deutschen Diabetes-Forschungsinstitut, verglich in Zusammenarbeit mit dem GSF-Forschungszentrum in der Region Augsburg Trends der Häufigkeit des bekannten Diabetes zwischen 1985 und 2000: „Insgesamt nahm zwar die Zahl des Typ-2-Diabetiker zu, das liegt aber vor allem an der wachsenden Zahl der Älteren in unserer Gesellschaft. Die prozentuale Erkrankungshäufigkeit in den Altersgruppen ist konstant geblieben. Dies deutet auf ein verändertes Gesundheitsbewusstsein in der Bevölkerung hin. Dazu gehört das Bemühen um mehr körperliche Fitness und Vermeidung von Übergewicht.“

In den letzten Jahren häufen sich allerdings auch Fälle von Kindern mit Diabetes vom Typ 2. „Laut unveröffentlichten Daten leiden 30 bis 50 Prozent aller übergewichtigen Kinder bereits unter Symptomen des so genannten Metabolischen Syndroms, haben also erhöhte Blutfettwerte und zu hohe Blutzuckerspiegel“, warnt Wieland Kiess, Präsident der Deutschen Diabetes-Gesellschaft und Direktor der Universitätsklinik für Kinder und Jugendliche in Leipzig. Damit steigt auch ihr Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken, dramatisch an.

Medikamente und Insulin
Während Patienten mit Typ-1-Diabetes immer Insulin spritzen müssen, ist der Typ-2-Diabetes meist unterschiedlich stark ausgeprägt. Von einer reinen Ernährungstherapie über die Einnahme blutzuckersenkender Tabletten bis hin zum Spritzen von Insulin sind hier verschiedene Behandlungsformen möglich.
Tabletten gegen Diabetes

Vier Gruppen von Medikamenten stehen zur Einzel- und Kombinationsbehandlung zur Verfügung. Laut Eberhard Standl, Diabetes-Experte am Krankenhaus München-Schwabing, folgen diese Medikamente unterschiedlichen Wirkmechanismen:

Alpha-Glucosidasehemmer verzögern die Abgabe von Kohlenhydraten aus dem Darm ins Blut und sparen somit Insulin. Man nimmt sie zu Beginn einer Mahlzeit ein.

Sulfonylharnstoffe kitzeln mehr Insulin aus der Bauchspeicheldrüse. Sie enthalten selbst kein Insulin. Einnahme: zum Frühstück.

Biguanide bremsen die Zuckerabgabe der Leber und verbessern außerdem die Zuckerverwertung in der Muskulatur. Sie werden meist mit dem Essen oder unmittelbar danach verabreicht.

Insulinsensitizer senken effektiv den Blutzuckerspiegel, indem sie die Aufnahme des Zuckers in die Muskeln fördern. Man schluckt sie in der Regel mit dem Essen.
Letzter Ausweg: Insulin

Für viele Diabetiker ist es ein großer Schritt, wenn sie auf Insulin umstellen müssen. In diesem Fall schaffen Medikamente allein es nicht, den Blutzuckerspiegel stabil zu halten. Wichtig ist bei der Umstellung, dass die Patienten eingehend über die Blutzuckermessung, die richtige Dosierung und den Umgang mit Spritze oder Alternativen informiert werden. Dies ist meist mit einem ein- bis zweiwöchigen Klinikaufenthalt verbunden.

Heute steht eine Vielzahl von Insulinen zur Verfügung, die unterschiedlich schnell wirken und deren Effekt unterschiedlich lang anhält. Rasch wirkendes Insulin beispielsweise senkt den Blutzuckerspiegel schon nach zehn bis 15 Minuten und wirkt drei bis fünf Stunden. Lang anhaltendes Insulin entfaltet seinen Effekt erst nach vier bis acht Stunden, hält aber bis zu 36 Stunden an. In der Praxis verwenden Diabetiker meist mehrere Insulinarten nach Bedarf.

Für die Verabreichung des Insulins gibt es verschiedene Möglichkeiten:

Spritze:
Feine Nadeln injizieren das Insulin in das Fettgewebe an Bauch, Oberschenkel, Gesäß oder Oberarm. Die Infektionsgefahr ist äußerst gering, so dass es nicht nötig ist, Haut oder Nadel zu desinfizieren. Die Spritzen kann der Patient auch durch seine Kleidung hindurch stechen. Spritzen sind als Einwegpräparate oder zum mehrmaligen Gebrauch erhältlich.

Pen:
Bei dem Gerät bilden Nadel und Insulinpatrone eine Einheit, die wie ein Füllfederhalter aussieht. Das Aufziehen der Spritze entfällt. Stattdessen kann der Patient die benötigte Menge Insulin an dem Gerät einstellen und es dann per Knopfdruck unter die Haut spritzen.

Pumpe:
Insulinpumpen sind kleiner als eine Zigarettenschachtel und werden ständig am Körper getragen. Über einen Schlauch und eine Kanüle gibt das Gerät permanent geringe Mengen Insulin in das Fettgewebe am Bauch. Es imitiert damit die natürliche Funktionsweise der Bauchspeicheldrüse. Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft empfiehlt die Geräte vor allem für sehr junge Patienten. Da vor allem kleinere Kinder nur geringe Insulinmengen benötigen, besteht beim Spritzen die Gefahr der Überdosierung. Die Pumpe umgeht dieses Risiko. Nachteile des Systems sind, dass sich die Einstichstelle der Kanüle entzünden oder der Katheder verstopfen kann.

Inhalation:
Seit Mai 2006 können Diabetiker in Deutschland Insulin auch inhalieren. Zugelassen ist die Therapie für Patienten ab 18 Jahren. Bei dieser Methode wird Insulin als Trockenpulver mit Hilfe eines speziellen Gerätes durch den Mund eingeatmet. Seine Wirkung ist nach derzeitiger Studienlage mit der der herkömmlichen Therapien vergleichbar. Da Langzeiterfahrungen fehlen, empfiehlt die Deutsche Diabetes-Gesellschaft diese Methode nur in Ausnahmefällen. Sie komme für Patienten in Frage, die aus Angst vor Spritzen eine Insulinbehandlung verweigern.

Nicht geeignet ist die Therapie für Raucher und Patienten mit chronischen Lungenerkrankungen. Rauchen erhöht die Insulinaufnahme in der Lunge und steigert damit die Gefahr von Überdosierungen. Asthmatiker resorbieren im Gegensatz dazu zu wenig Insulin.

Abnehmen und aktiv sein
„Vernünftiger essen und trinken und mehr körperliche Bewegung helfen, den Diabetes zurückzuhalten oder ihn besser einzustellen, wenn er sich erst einmal manifestiert hat“, rät Hermann Liebermeister, Chefarzt aus Neunkirchen-Saar.
Regeln für Zuckerkranke

Für Zuckerkranke gelten folgende Verhaltensregeln:
Reduzieren Sie Ihr Gewicht

Verringert sich das Fettgewebe wird der Körper wesentlich empfindlicher gegenüber noch vorhandenem Insulin. Der Blutzuckerspiegel kann sich normalisieren.
Bewegen Sie sich

Körperliche Bewegung senkt den Blutzuckerwert. Regelmäßiger Sport und Gymnastik fördern die Aufnahme des Zuckers in den Muskeln. So muss der Körper weniger Insulin produzieren.
Kontrollieren Sie Ihren Blutzucker

Regelmäßige Messungen helfen, sich selbst zu kontrollieren. Teststreifen weisen die Konzentration von Zucker im Urin nach. Messgeräte analysieren in wenigen Sekunden die Zuckerkonzentrationen im Blut.
Tragen Sie Ihren Diabetiker-Ausweis bei sich

Diabetiker sollten immer einen Pass bei sich haben, der Passanten in Krisensituationen informiert und die Erste Hilfe erleichtert. In diesem Pass stehen auch die Ergebnisse aller Kontrolluntersuchungen.
Weitere Informationen

Mehr Informationen erhalten Diabetiker bei der Deutschen Diabetes-Gesellschaft in Bochum und den Selbsthilfegruppen des Deutschen Diabetiker Bundes e. V. Auch dem „Diabetes Journal“ können Diabetiker Tipps für ihre Behandlung entnehmen.

Weitere „Zuckerl“ im Netz: das Diabetes-Forum. Auch die Amerikanische Diabetes-Gesellschaft (ADA) und die deutsche DiabSite sind eine Fundgrube für Patienten. Diabetes-Kids richtet sich vor allem an Kinder mit Diabetes vom Typ 1 und deren Eltern.

Quelle:http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/diabetes/symptome/zuckerkrankheit/diabetes_aid_10694.html
 
 
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Blutzuckermessgerät : Zuckerstoffwechsel
 
Zuckerstoffwechsel, biochemische Vorgänge, mit denen der Organismus aus Zucker Energie gewinnt.

Es wird empfohlen einen Blutzuckemessgerät zu benutzen, um den Blutzuckerwert ermitteln zu können.

Die Kohlenhydrate, neben Proteinen und Fetten einer der drei Hauptbestandteile unserer Nahrung, haben an der Ernährung des Menschen meist den größten Anteil. Bei der Verdauung und Verarbeitung aller Kohlenhydrate entsteht als Endprodukt die Glucose (Traubenzucker), die im Blut den Blutzucker bildet. Auch im Proteinstoffwechsel entsteht Glucose – bei Mangel an Kohlenhydraten wird in der Leber durch die Gluconeogenese sogar verstärkt aus Aminosäuren Glucose hergestellt. Sie ist der wichtigste „Treibstoff”, der in den Muskeln und anderen Körperteilen zur Energiegewinnung dient. Glucose ist in allen Zellen und fast allen Körperflüssigkeiten enthalten, und die Steuerung ihrer Konzentration und Verteilung gehört zu den wichtigsten Vorgängen im Organismus. Von vergleichsweise untergeordneter Bedeutung für die menschliche Physiologie sind einige andere Zucker, insbesondere die Lactose (Milchzucker), die in den Brustdrüsen aller Säugetiere gebildet wird und in ihrer Milch enthalten ist.

Verdauung, Umsetzung und Speicherung

Kohlenhydrate wie Stärke, Dextrin, Glykogen (tierische Stärke), Saccharose (Rohr- und Rübenzucker), Maltose (Malzzucker) und Lactose werden im Verdauungstrakt in einfache Zucker mit sechs Kohlenstoffatomen gespalten, die leicht durch die Darmwand wandern können. Fructose (Fruchtzucker) und Glucose werden in unveränderter Form resorbiert. Die Cellulose, ein verbreiteter Bestandteil vieler Nahrungsmittel, ist für die Ernährung vieler Tiere von großer Bedeutung, beispielsweise für Rinder und Termiten; sie ist für die Nährstoffversorgung insgesamt wichtig, aber der Mensch kann sie für seine Ernährung nicht verwerten.

Zur Verdauung der Kohlenhydrate dienen verschiedene Enzyme. Die Amylasen, die im Speichel und in dem Sekret vorkommen, das von der Bauchspeicheldrüse in den Darm abgesondert wird, spalten Stärke, Dextrin und Glykogen in Maltose, einen Zucker mit zwölf Kohlenstoffatomen. Andere Enzyme setzen die Zucker mit zwölf Kohlenstoffatomen in solche mit sechs Kohlenstoffatomen um. Maltase spaltet Maltose zu Glucose; Saccharase, auch Invertase genannt, baut Rübenzucker zu Glucose und Fructose ab; und Lactase zerlegt Lactose in Glucose und Galactose.

Die Zucker mit sechs Kohlenstoffatomen, die bei der Verdauung der Kohlenhydrate entstehen, werden durch die Wand des Dünndarmes in winzige Blutgefäße aufgenommen und gelangen von dort in die große Portalvene, die zur Leber führt. Dort werden sie in eine einzige Verbindung umgesetzt, das Glykogen (siehe Stärke), das in der Leber auch gespeichert wird. Glykogen ist ständig verfügbar; bei Bedarf wird es wieder zu Glucose umgesetzt und ins Blut abgegeben. Eines der Endprodukte des Glucosestoffwechsels in den Muskeln ist die Milchsäure, die mit dem Blut wieder in die Leber gelangt und dort teilweise erneut in Glykogen verwandelt wird. Steht jedoch ausreichend Sauerstoff zur Verfügung, wird die Glucose in den Körperzellen zu Kohlendioxid und Wasser abgebaut, wodurch lebenswichtige Energie gewonnen wird.

Enzyme und Hormone

Die Umwandlung von Glucose in Glykogen und umgekehrt wird von verschiedenen Enzymen katalysiert. Phosphorylase sorgt für die Freisetzung von Glucose-1-Phosphat aus dem Glykogen; verstärkt wird diese Reaktion durch die Hormone Adrenalin und Glucagon. Das Glucose-1-Phosphat wird zu Glucose-6-Phosphat umgesetzt, das dann entweder abgebaut oder in freie Glucose umgewandelt wird, die ins Blut gelangt. Die Aufnahme von Glucose durch die Zellen wird vom Insulin angeregt. Bevor die Glucose genutzt werden kann, wird sie von der Hexokinase zu Glucose-6-Phosphat umgesetzt, das dann im Stoffwechsel abgebaut oder (in Leber und Muskeln) in Uridin-Diphosphat-Glucose verwandelt wird. Von dieser letztgenannten Verbindung wird die Glucose ins Glykogen übertragen, eine Reaktion, die von der Glykogensynthetase katalysiert und vom Insulin stimuliert wird. Daneben sind auch die Hormone von Nebennierenrinde und Hypophyse sowie das Thyroxin über bisher nicht bekannte Mechanismen an der Regulation des Kohlenhydratstoffwechsels beteiligt.

Hyperglykämie und Glucosurie

Wenn der Organismus zu viel Wachstumshormon oder zu wenig Insulin produziert, steigt der Blutzuckerspiegel zu stark an – ein Zustand, den man auch Hyperglykämie nennt. Bei der Hyperglykämie können die Blutzuckerwerte auf mehr als das Zehnfache der normalen Glucosekonzentration ansteigen. Die Hyperglykämie ist als solche nicht tödlich, aber sie ist Symptom einer schweren Krankheit, des Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit). Ihre Ursache ist manchmal auch ein Tumor oder eine andere Störung der Bauchspeicheldrüse, die zu verminderter Insulinproduktion führt.

Diabetiker sterben nicht an der Hyperglykämie, aber ohne tägliche Insulininjektionen können sich durch den veränderten Fettstoffwechsel freie Fettsäuren und Ketonkörper ansammeln, die den pH-Wert des Blutes erniedrigen, es also „übersäuern”. Der Organismus eines Diabetikers nutzt nämlich Fette als Ersatz für den Zucker, den er nicht verwerten kann. Darüber hinaus findet in den Körperzellen ständig Fettabbau (Lipolyse) statt, der durch Insulin gehemmt wird. Bei großem Insulinmangel entfällt diese „Bremse”, und es entstehen viele freie Fettsäuren und – bedingt durch gleichzeitig erhöhte Glucagonausschüttung – auch viele Ketonkörper. Im schlimmsten Fall kommt es zu einem ketoazidotischen Koma, bei dem die Übersäuerung des Blutes mit intravenöser Insulin- und oft auch Bicarbonatzufuhr bekämpft werden muss. Bei Typ-2-Diabetikern ist meist noch genügend Insulin vorhanden, um die Lipolyse zu hemmen. Jedoch besteht hier die Gefahr eines hyperosmolaren Komas mit akutem Flüssigkeitsmangel und zu niedrigem Blutdruck infolge der erhöhten Glucoseausscheidung im Urin.

Steigt nämlich der Blutzuckerspiegel über eine bestimmte Schwelle, dann wird der Überschuss von den Nieren aus dem Blut entfernt und mit dem Harn ausgeschieden. Enthält der Harn Zucker, spricht man von Glucosurie; sie ist zwar ein wichtiges Symptom des Diabetes, findet sich aber bei Zuckerkranken nicht immer; andererseits kann sie unmittelbar nach einer reichhaltigen Mahlzeit auch bei gesunden Menschen auftreten.

Der entscheidende Test bei einem Verdacht auf Diabetes ist die Glucosetoleranz: Nach Aufnahme einer standardisierten Menge Glucose steigt der Blutzuckerspiegel sowohl beim Gesunden als auch beim Zuckerkranken an; beim Diabetiker bleibt er aber längere Zeit auf dem hohen Wert, während er beim Gesunden abnimmt, weil die Glucose schnell in Glykogen umgewandelt wird. Injiziert man zu viel Insulin, sinkt der Blutzuckerspiegel zu weit ab; diesen Zustand bezeichnet man als Hypoglykämie oder – bei starker Ausprägung – als hypoglykämischen Schock.

Gärung

Die chemischen Reaktionen, mit denen Pflanzen und Hefen den Zucker verwerten, sind dem Zuckerstoffwechsel im menschlichen Organismus bemerkenswert ähnlich. Hefe enthält einen Komplex von rund 20 Enzymen, die man zusammenfassend als Zymase bezeichnet. Die meisten davon, unter ihnen die Hexokinase, gleichen den entsprechenden menschlichen Enzymen. Der wichtigste Unterschied betrifft das Ende der Reaktionsfolge: Die Brenztraubensäure, ein Abbauprodukt der Glucose, wird beim Menschen zu Milchsäure umgesetzt; in Hefen macht die Zymase daraus den Ethylalkohol (siehe Gärung).

In der Physiologie der Zucker sind noch viele Fragen offen. Begünstigt wurde die Forschung auf diesem Gebiet durch die Entdeckung der Isotopentracer, insbesondere des radioaktiven Kohlenstoffes. Enthalten die Moleküle eines Zuckers solche radioaktiven Atome, kann man seinen Weg durch den Organismus verfolgen.



Geprüft von:
Markus Walter, Dr. med.
arbeitet seit 2000 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Diabetesforschung München und in der 3. Medizinischen Abteilung des Krankenhauses München-Schwabing.
"Zuckerstoffwechsel," Microsoft® Encarta® Online-Enzyklopädie 2007
http://de.encarta.msn.com © 1997-2007 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
 
 
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Blutmessgerät : CoaguChek® XS System / CoaguChek® S System
 
CoaguChek® XS System

Das CoaguChek® XS Gerät ist klein, etwa so groß wie eine Handfläche. Es wiegt lediglich 175g inklusive Batterien und ist einfach entweder auf dem Tisch liegend oder in der Hand zu bedienen.

Nur ein Tropfen Blut aus der Fingerbeere (10 µl), gewonnen mit der Stechhilfe CoaguChek® Softclix®, liefert innerhalb einer Minute das Ergebnis.

Der Blutstropfen kann von oben oder von der Seite aufgetragen werden.

Jeder eingeführte Teststreifen wird durch die Integrierte Qualitätskontrolle vor Messung auf seine Brauchbarkeit hin überprüft, um zuverlässige Ergebnisse zu gewährleisten.

CoaguChek® S System

Das CoaguChek® S Gerät ist komfortabel in der Handhabung und bequem auf dem Tisch liegend zu bedienen.
Klare Symbole führen den Benutzer durch den Messvorgang, die auf dem großen Display einfach zu lesen sind.
Nur ein Tropfen Blut aus der Fingerbeere (10 µl), gewonnen mit der Stechhilfe CoaguChek® Softclix®, liefert innerhalb einer Minute das Ergebnis.
Testmessungen mit Flüssigkeitskontrollen sind einfach durchzuführen und werden automatisch identifiziert.

Seit 01. Februar 2006 ist das CoaguChek® S System nicht mehr im Handel erhältlich.
Es wurde durch das CoaguChek® XS System ersetzt.


Quelle:
http://www.coaguchek.com/de/index.php?target=/de/patients/coaguchek__s_system
http://www.coaguchek.com/de/index.php?target=/de/patients/coaguchek_s_system
 
 
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Blutdruckmessgerät_Nachrichten : Sport und Bluthochdruck
 
Sport als Therapie gegen Bluthochdruck ist auf den ersten Blick ein Widerspruch. Denn bei großer sportlicher Belastung steigt der Blutdruck zunächst an, weil das Herz stärker zu pumpen beginnt. Dass heißt für den Hypertoniker, dass extreme Werte vermieden werden sollen. Deshalb ist nicht jede Sportart geeignet. Denn mancher Sport kann sogar bei Menschen mit normalem Blutdruck schon zu Blutdruckspitzen führen. Diese Extremwerte können für Hypertoniker gefährlich werden. Es kommt deshalb darauf an, die richtige Sportart und eine angemessen Belastung zu wählen.

Sportarten für Hypertoniker
Besonders gut geeignet sind Ausdauersportarten, bei denen eine gleich bleibende Belastung erreicht werden kann.

Zum Beispiel:
Wandern
Walking
Jogging
Radfahren im flachen Gelände
Skilanglauf
Schwimmen

Nicht geeignet sind Kraft- und Kampfsportarten, wie Bodybuilding, Turnen, Klettern am Berg, Kraftsportdisziplinen aus der Leichtathletik.

Die Richtige Dosierung

Der Bluthochdruck-Patient sollte zwei bis dreimal wöchentlich 40 bis 60 Minuten Ausdauersport machen. Wie hoch die Belastung sein sollte, muss jeder Patient individuell mit dem Arzt absprechen. Allgemein geltende Faustregeln, wie etwa Trainingspuls gleich 180 minus Lebensalter, sind nicht generell zu empfehlen! Wenn der Patient seinen Belastungspuls mit dem Arzt abgestimmt hat, kann die Trainingsbelastung mit einem Pulsmesser kontrolliert werden.

Wie wirkt Sport auf die Gefäße?

Regelmäßiges, moderates Ausdauertraining kann auf Dauer den Blutdruck senken, sowohl in Ruhe, als auch während der Belastung. Durch körperliche Bewegung werden Faktoren beeinflusst, die dafür sorgen, dass das Herz im Ruhezustand gebremst und die Pulsfrequenz verlangsamt wird. Die Blutgefäße erweitern sich, der
Strömungswiderstand für das Blut sinkt. Dadurch sinken der systolische und diastolische Wert. Durch den niedrigeren Ausgangswert in Ruhe wird somit auch der Wert bei Belastung gesenkt. Durch die niedrigere Pulsfrequenz arbeitet der Körper außerdem viel ökonomischer, dass Herz muss weniger leisten.
 
 
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