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Wann ist sie notwendig?
Vorhofflimmern - Das Schlaganfallrisiko liegt bei Vorhofflimmern bei bis zu15 % pro Jahr. - Eine Phenprocoumon-Therapie (z. B. „Marcumar“, „Fali-throm“) ist erforderlich. - Als Marcumar-Stärke wird eine INR zwischen 2,0 und 3,0 empfohlen. Koronare Herzerkrankung - ASS (z. B. „Aspirin“) sollte bei bekannter koronarer Herz-erkrankung als Therapie und bei kardiovaskulären Risiko-faktoren als Prophylaxe lebenslang eingenommen werden.
ASS bewirkt: - eine Hemmung der Aktivierung der Blutplättchen (Thrombozyten); - eine Senkung des Risikos für das Auftreten von Herzinfarkt oder Schlaganfall. - Clopidogrel (z. B. „Plavix“, „Iscover“): - sollte nach Implantation von Stents in Kombination mit Aspirin eingenommen werden; - bewirkt eine deutliche Senkung des Risikos für das Auftreten eines so genannten plötzlichen Stent-Ver-schlusses; - die Therapie-Dauer ist abhängig vom gewählten Verfahren und vom Typ der verwendeten Stents.
Herzklappen-Ersatz - Bei mechanischem Klappenersatz („Kunstklappen“) muss Marcumar lebenslang eingenommen werden. Als Marcu-mar-Stärke wird abhängig vom Klappentyp und von der betroffenen Herzklappe eine INR zwischen 2,0 und 3,5 empfohlen. - Bei biologischem Klappenersatz („Bioprothesen“) wird die Therapie mit Marcumar für die Dauer von 3 Monaten empfohlen.
Thrombose und Lungenembolie - Nach einmaliger Thrombose muss Marcumar für mindes-tens 6 Monate eingenommen werden. - Nach der zweiten Thrombose muss Marcumar lebenslang eingenommen werden. - Die empfohlene Marcumar-Stärke liegt bei einer INR zwischen 2,0 und 3,0.
Quelle:http://www.charite.de/kardiologie/ChronischeHerzschwaeche.html
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