 |
| Kalender |
 |
 |
| « September 2008 » | | | | | | | | | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | | 29 | 30 | |
|
 |
|
 |
 |
| Die Umfrage |
 |
 |
| Suchen Sie ein Blutdruckmessgerät |
|
 |
|
 |
 |
| Blutdruckmessgerät Nachrichten |
 |
 |
Blutdruckmessgerät |
 |
|
 |
 |
| Information |
 |
 |
Auf dem Informationsportal finden Sie nützliche Informationen zum Thema Blutdruckmessgerät bzw. Blutdruckmesser, Blutmessgerät und Blutzuckermessgerät. |
 |
|
 |
 |
|
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
| |
Mit dem Blutdruckmessgerät bzw. Sphygmomanometer oder auch als Blutdruckmesser gennant, kann mann von außen, am Handgelenk oder am Oberarm den Blutdruck des Menschen messen, diese Prozedure nennt man Blutdruckmessung. Die Blutdruckmessung dauert circa 20-40 Sekunden und ist absolut einfach in der Bedienung und vom Gefühl her wird als nicht unangenehm empfunden.
Auf dem Blutdruckmessgerät kann man bestimmte Blutdruckwerte erkennen, sie werden in Millimeter Quecksilbersäule mmHg angegeben. Die meißten Blutdruckmessgeräte zeigen zwei Zahlen in zwei Reihen, oben systolischen Blutwerte und unten diastolischen Blutwerte, aufgrund den Zahlen ergibt sich ein Blutdruck.
Das Blutdruckmaximum, auch systolische Blutdruck gennant beträgt einen Blutdruckwert bei einem gesunden Erwachsenen etwa 120 - 140 mm Hg an der Quecksilbersäule, das Blutdruckminimum, wird auch als diastolische gennant beträgt ca. 70 - 90 mm Hg. Eine anhaltende Erhöhung des Blutdrucks kann das Herz schädigen oder auch Blutgefäße, Nieren und Gehirn und ist deshalb sehr gefährlich.
Ein Blutdruckmessgerät darf in keinem Haushalt fehlen. Mit handelsüblichen Blutdruckmessgeräten ist die Messung des eigenen Blutdrucks sehr einfach und unproblematisch geworden. Die Erfahrung zeigt, dass beinahe bei fast allen im Handel erhältlichen Blutdruckmessgeräten sind die angezeigten Blutdruckwerte als verlässlich zu betrachten. Hauptvorteile gegenüber der Messung durch den Arzt liegen praktisch auf der Hand - es wird Ihnen eine tägliche, wenn nicht sogar eine stündliche Messung aufgrund dieses Vorteils ermöglicht, die Blutdruckwerte werden in vertrauter Umgebung gemessen, so dass Sie sich in alle Ruhe ihren Blutdruck messen können. So werden die Blutdruckwerte nicht aufgrund der Aufregung beim Doktor erhöht oder zu zu niedrig sein. |
|
 |
 |
 |
| |
|
|
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
| |
Mit dem Alter, also meistens bei älteren Menschen wie man weiss kommt es leider oft dazu, dass sich vor allem sowohl die Sehefähigkeit als auch bestimmte Bewegungsabläufe, motorische Fähigkeiten und das gesamte Gesundheitlicher Zustand sich verschlechtern, was dazu führt, dass der blutdruck verückt spielt, was ein riesiges Problem darstellt. Daher ist sehr wichtig ein Blutdruckmessgerät Zuhand haben um immer schenll ud eingach den Blutdruckwert ermittlen zu können und um wenn nötig dann schnell und wirksam dagegen vorzugehen. Im Vergleich zum älteren Stythoskop der meiner Meinung nach genauer aber siemlich kompliziert in der Handhabung sind, sind die moderne Blutdruckmessgerät sind sehr einfach in der Bedienung und meistens nur mit einem oder zwei Knopfen ausgestattet. Man braucht daher nichts weiter zu tun als das Blutdruckmessgerät an das Handgelenk bzw. an das Oberarm mit der Manschete zu befestigen, das Blutdruckmesser einzuschalten und den "Start" Knopf zu drücken. Nach wenigen Sekunden tritt der relativ genaue Blutdruckwert in Erscheinung und an gleich weiss was die Sache ist.
Die Preispalette für ein Blutdruckmessgerät ist ziemlich breit und liegt in etwa zwischen 10,- Euro und 250,- Euro. Man muss natürlich zwischen Blutdruckmessgeräte für Eigengebrauch und professionellen Blutdruckmessgeräte unterscheiden, die in der Regel in den Krankenhäusen die Anwendung finden. Wie man sicherlich in den letzten Monaten gemerkt hat, erscheinen immer mehr elektronischen Blutdruckmessgeräte in solchen Geschäften wie Liddle, Penny, Aldi oder sogar in Mediamarkt und Saturn. Fraglich ist in wie Weit man Ergebnissen dieser Blutdruckmesser vertrauen kann und wie zuverlässig sind die Blutdruckwerte. Die Erfahrung zeigt, dass sogar solche "billige" Blutdruckmessgeräte dessen Preis sich in Höhe von ca 10,- Euro bis 15,- Euro bewegt relative genaue Werte wiederhergeben. Jedoch ist aufgrund diesen niedrigen Preisen nicht unbedingt eine hohe Qualität und Zuverlässigkeit zu erwarten, im Falle wenn das Blutdruckmessgerät versagen sollte, und wie man weiss die Gesundheit eines Menschen kann man nicht kaufen und die ist auch das teuerste Gut was Jederman besitzt. Daher ist es eventuell eine Überlegung Wert was für ein Blutdruckmessgerät man kaufen und in Anspruch nehmen sollte. Ferner kauft man so ein Gerät nicht jeden Tag |
|
 |
 |
 |
| |
|
|
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
| |
Die Messung des arteriellen Blutdrucks, im allgemeinen mit BD oder BP abgekürzt, erfolgt heute nur noch selten nach der obsoleten Methode von Riva-Rocci mittels Armmanschette mit Quecksilbersäule und Tasten des Pulses und nicht mit Blutdruckmessgerät. In der Routinediagnostik kommt meist die oszillometrische Messung, oder die von Korotkow modifizierte Methode mit Armmanschette und Auskultation der Pulsationsgeräusche zum Einsatz. Dennoch kann man immer noch die Abkürzung „RR“ für diese spezielle nicht-blutige Messung des arteriellen Blutdrucks finden. Die Höhe des Blutdrucks wird häufig noch in "Millimeter Quecksilbersäule" (mm Hg, Torr), der alten Einheit für den Druck angegeben, während diese Einheit außerhalb der Medizin durch die SI-Einheit Pascal abgelöst wurde. GrenzwerteDie von der WHO und den deutschen medizinischen Fachgesellschaften vertretenen Normwerte lauten : Bewertung systolisch (mm Hg) diastolisch (mm Hg) optimaler Blutdruck 110 isolierte systolische Hypertonie > 140 < 90 Das Phänomen, dass Menschen mit sonst normalem Blutdruck bei Messungen durch medizinisches Personal wiederholt erhöhte Blutdruckwerte aufweisen wird oft als Weißkittelhypertonie bezeichnet. Daher sollten diese "Gelegenheitsmessungen" durch Selbstmessungen des Patienten und möglichst auch durch automatische 24-Stunden-Messungen ergänzt werden. Es ist auch möglich, belastungsabhängige Blutdruckspitzen durch Untersuchung am Fahrrad-Ergometer zu erfassen. BehandlungDie Senkung des oberen Blutdruckwertes um durchschnittlich 12 mm Hg über 10 Jahre verhindert bei 11 behandelten Patienten einen Todesfall (Number needed to treat, NNT). Kaum jeder zweite Patient werde bei gegebener Hochdruck-Indikation therapiert. Hochdruckpatienten werden laut einer snapshot-Umfrage des Berufsverbandes Niedergelassener Kardiologen (BNK) weiterhin durch den Hausarzt unzureichend medikamentös versorgt. In der Einschätzung der Qualität ihrer Hochdrucktherapie verschätzten sich Hausärzte ebenso wie Kardiologen. In 60% der Fälle meinten sie "optimal eingestellt", während dies nur bei 35% der Fälle tatsächlich der Fall war. Der Blutdruck sei nur bei einem Drittel der Patienten gut eingestellt gewesen, bei den Privatpatienten signifikant besser als bei den Kassenpatienten. AllgemeinmaßnahmenDer Veränderung des Lebensstils kommt als Grundlage der Therapie eine wichtige Rolle zu. Das gilt gleichermaßen für Patienten vor Beginn einer medikamentösen Therapie und für solche, die bereits behandelt werden. Faktoren, die nachgewiesenerweise den Blutdruck und das kardiovaskuläre Risiko senken können, sind: * Beendigung des Rauchens * Gewichtsreduktion * Verminderung des Alkoholkonsums * körperliche Bewegung/Sport * Reduktion des Kochsalzkonsums * gesunde Ernährung (Obst, Gemüse, wenig Fett) Medikamentöse TherapieEs ist wichtig oft Blutdruck mit einem Blutdruckmessgerät zu messen. Wenn andere Risikofaktoren (z. B. Diabetes mellitus) oder gar bereits Herz-Kreislauf-Krankheiten und Organschäden bestehen, sollte jedoch mit einer medikamentösen Behandlung nicht lange gewartet werden. Das gleiche gilt, wenn eine Änderung des Lebensstils nicht den gewünschten Erfolg gezeigt hat. Die Leitlinie der Deutschen Hochdruckliga (s. u. Weblinks) enthält genaue Vorschläge zur Risikobestimmung beim konkreten Patienten. Beispielsweise sollte bei einem sonst völlig gesunden Nichtraucher erst Werte ab 160 mmHg systolisch mit Medikamenten behandelt werden, bei einem rauchenden Diabetiker bereits solche ab 130 mmHg. Die Behandlungsziele unterscheiden sich genauso, d. h. ein übergewichtiger Patient mit koronarer Herzkrankheit sollte unbedingt Werte unter 130/80 mmHg erreichen, ein Gesunder kann bei 140/85 eingestellt werden. Für die medikamentöse Therapie kommen insbesondere folgende als Antihypertonika wirkende Substanzgruppen in Betracht: * ACE-Hemmer * AT1-Antagonisten * Betablocker * Diuretika * Calciumantagonisten * Alphablocker * Kaliumkanalöffner * α2-Agonisten * NO-Donatoren Die Auswahl richtet sich nach dem Lebensalter und den Begleiterkrankungen des Betroffenen. Es gibt verschiedene Empfehlungen. Angestrebt werden aber möglichst einfache Schemata, in der Regel sollte nur ein Präparat verordnet werden. MonotherapieBei der Monotherapie mit nur einem Präparat muss unter Umständen mehrmals das Präparat gewechselt werden, bis eines gefunden ist, auf welches der Patient gut anspricht und bei dem keine größeren Nebenwirkungen auftreten. Für die Monotherapie eigenen sich Diuretika, Betablocker, Calciumantagonisten, AT1-Antagonisten und ACE-Hemmer (Mittel der ersten Wahl). Tritt innerhalb von 1-3 Monaten kein Therapieerfolg ein, sollte zu einer Zweifachkombination übergegangen werden. ZweifachkombinationDie Zweifachkombination ist einer bis zur Maximaldosis gesteigerten Monotherapie überlegen (da sich die Wirkungen der verschiedenen Mittel oft potenzieren) und verringert die Nebenwirkungsrate. Daher geht man in der modernen Therapie der Hypertonie dazu über, eher frühzeitig Medikamentenkombinationen von zwei oder sogar drei Medikamenten zu verordnen. Typische Zweifachkombinationen sind: * Diuretikum + Betablocker oder Calciumantagonist oder ACE-Hemmer * Calciumantagonist + Betablocker oder ACE-Hemmer Reicht auch dies nicht, wird auf die Dreierkombination umgestiegen. DreifachkombinationHier sind typisch: * Diuretikum + Betablocker + Vasodilatator * Diuretikum + AT1-Antagonist oder ACE-Hemmer + Calciumantagonist * Diuretikum + Sympatholytikum + Vasodilatator Vasodilatator bedeutet hier: Calciumantagonist, ACE-Hemmer, AT1-Antagonist, Alphablocker oder Dihydralazin Ultima ratioSchlägt alles nicht an, kombiniert man ein stark wirksames Diuretikum mit dem Vasodilatator Minoxidil und einem Alphablocker. Diese Kombination ist praktisch immer wirksam, wird aber oft schlecht vertragen. Zukünftiger ImpfstoffSchweizer Wissenschaftler gaben im Juni 2007 bekannt, dass sich der entwickelte Impfstoffkandidat CYT006-AngQb erfolgreich in einer klinischen Studie in Phase IIa befinde. CYT006-AngQb soll das Immunsystem des Patienten dazu bringen, eine spezifische, gegen Angiotensin II gerichtete Antikörperantwort zu induzieren. Angiotensin II ist ein körpereigenes Peptid und Teil des Renin-Angiotensin-Aldosteron-System, einem wichtigen Blutdruckregulator. Angiotensin II ruft eine Verengung der Blutgefässe hervor, was zu einer Erhöhung des Blutdrucks führt. Durch die Bildung von Antikörpern solle die Bindung von Angiotensin II an seine Rezeptoren und die darauf folgende Gefässverengung reduziert werden. Insbesondere morgendliche Blutdruckspitzen sollen durch die Behandlung vermieden werden. Die Bedeutung für die Praxis ist noch unklar, umfangreiche klinische Daten liegen noch nicht vor. |
|
 |
 |
 |
| |
|
|
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
| |
Arterielle HypertonieDie Arterielle Hypertonie, oft verkürzt auch Hypertonie, Hypertonus oder Hypertension oder im täglichen Sprachgebrauch Bluthochdruck genannt, ist ein Krankheitsbild, bei dem der Blutdruck chronisch erhöht ist. Folgeschäden wie die koronare Herzkrankheit und Schlaganfall stellen eine Haupttodesursache in den Industrieländern dar. Altersabhängig sind 10-30 % der Bevölkerung davon betroffen. Nach WHO-Kriterien gilt ein mit dem Blutdruckmessgerät bemessener systolischer Blutdruck höher als 120 mmHg oder ein diastolischer Blutdruck höher als 80 mmHg als grenzwertig, ein systolischer Blutdruck höher als 140 mmHg oder ein diastolischer Blutdruck größer als 90 mmHg definiert eine Hypertonie. EpidemiologieDie Krankheitshäufigkeit der arteriellen Hypertonie ist in den Industrieländern seit den 80er Jahren konstant hoch. Sie liegt bei 10-20 % der Gesamtbevölkerung. Mit 80 Jahren haben 30 % der Mitteleuropäer einen systolischen Blutdruck > 160 mmHg Renz-Polster: 2004. In westlichen Industrieländern lebt etwa jeder zweite Erwachsene mit einem Blutdruck mit Werten über 140/90 mmHg. In der Altersgruppe zwischen 25 und 29 Jahren ist der Druck in den Gefäßen bei etwa jeder zehnten Frau und etwa jedem vierten Mann zu hoch. Mit steigendem Lebensalter nimmt die Häufigkeit des Bluthochdrucks stark zu. Bei den über 60-jährigen weist nur noch etwa jeder Vierte normale Blutdruckwerte auf. In Deutschland findet sich die höchste Hypertonie-Prävalenz in Europa und bei der Schlaganfall-Mortalität steht Deutschland mit an Europas Spitze. Hypertonie ist einer der häufigsten Beratungsanlässe in einer allgemeinmedizinischen Praxis. Ein wichtiger blutdrucksteigernder Faktor kann Arbeit sein. Von Arbeitenden mit einem durchschnittlichen Alter von 44 Jahren hatten nur 35 % einen normalen Blutdruck und von den Bluthochdruckkranken hatten nur 7,5 % unter blutdrucksenkender Therapie normale Blutdruckwerte. Das zeigten Blutdrucklangzeitmessungen während der Arbeit, die über 5 Jahre hinweg immer wieder gemacht wurden. In Österreich schätzt zwar beinahe jeder diese Erkrankung als ernste Bedrohung ein, jedoch nur ca 50 % wissen über ihren Blutdruck auch Bescheid - im Gegensatz zu den USA, wo 70 % der Befragten ihre Blutdruckwerte kennen. In Österreich sind gut 1 Million Hypertoniker bekannt. Somit kann von einer weiteren Million ausgegangen werden, die als Hypertoniker unerkannt leben. Allerdings sind auch von den bekannten Hochdruckpatienten in Österreich nur ca. 30 % in Behandlung. Von diesen sind wiederum nur 10 % so eingestellt, dass von einem befriedigenden Ergebnis gesprochen werden kann, wogegen die behandelnden Ärzte der Meinung sind, 55 % der Patienten gut eingestellt zu haben. |
|
 |
 |
 |
| |
|
|
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
| |
Für gewöhnlich wird zwischen primärer und sekundärer Hypertonie unterschieden. Damit möchte man deutlich machen, dass Hypertonie einerseits Folge, sekundäre Hypertonie, einer anderen Grunderkrankung und andererseits Ursache, bzw. Krankheit selbst sein kann, primärer Hypertonie. sekundäre HypertonieDie sekundäre Hypertonie ist eine Bluthochdruckerkrankung, deren Ursache andere Grundkrankheiten sind. Dies ist bei 5 - 15 % aller Hochdruck-Patienten der Fall. Nicht zu den hier beschriebenen, chronischen Formen von Bluthochdruck zählen vorübergehende Blutdruckerhöhungen durch Erkrankung, Medikamente oder Schwangerschaft. Zumindest theoretisch sind diese Fälle durch Beseitigung der Grunderkrankung kausal heilbar. NierenerkrankungenAkute oder chronische Entzündungen in der Niere oder dem Nierenbecken, Zystenbildung, Tumoren oder Gefäßverengungen der Nierenarterien (Nierenarterienstenose) können einen Bluthochdruck zur Folge haben. Störungen im HormonhaushaltVerschiedene Erkrankungen wie das Conn-Syndrom (klassische Form oder normokaliämische Form, bis zu 8 % der Fälle), Phäochromozytom, adrenogenitales Syndrom (AGS) oder die Akromegalie können den Hormonhaushalt stören und dadurch zu einem Bluthochdruck führen. angeborene Missbildungen der HauptschlagaderBei einer Aortenisthmusstenose besteht eine Verengung der Hauptschlagader im Aortenbogen, also der Krümmung der Schlagader oberhalb vom Herzen. Durch diese Verengung steigt der Blutdruck an. primäre essentielle Hypertonie90-95% der Patienten müssen jedoch als primäre oder essentielle Hypertoniker angesehen und langdauernd oder lebenslang mit blutdrucksenkenden Maßnahmen behandelt werden. Die Ursachen der Hypertonie sind bei diesen Patienten multifaktoriell und weiterhin nicht abschließend geklärt. * Daher ist die primäre Hypertonie auch eine Ausschlussdiagnose und darf erst gestellt werden, wenn andere Ursachen sicher ausgeschlossen werden können. Hypothesen zur Pathogenese der primären HypertoniePrimäre Hypertonien treten häufig zusammen mit Adipositas und einem gestörten Glukose- und Fettstoffwechsel auf. Man spricht dann vom metabolischen Syndrom. Dieser Komplex könnte über die mit ihm verbundene Insulinresistenz (siehe Diabetes mellitus Typ 2) über 2 Mechanismen eine Schlüsselrolle in der Pathogenese spielen: * Insulin wirkt anti-natriuretisch (weniger Natrium wird über den Urin ausgeschieden). Dies führt zu einer Wasserretention und einer Zunahme des intravasalen Volumens (also mehr Blutvolumen). Der Körper reagiert auf das erhöhte Volumen mit einer Vasokonstriktion der peripheren Widerstandsgefäße und somit mit einer Blutdruckerhöhung. * Daneben wirkt Insulin zellproliferativ. Dies kann die bei Hypertonie beobachtete Hypertrophie der Media in arteriellen Gefäßen erklären. Wichtig scheinen weiterhin die Nieren zu sein. Menschen mit primärem Hypertonus scheinen eine geringere Anzahl von Glomeruli als normotone Menschen zu haben. Auch dies führt zu einer verstärkten Salz- und Wasserretention. Der Zusammenhang von Kochsalz (Natriumchlorid) in der Nahrung und Hypertonie ist statistisch zwar belegt, aber dennoch strittig. Befürworter des Zusammenhangs sehen folgenden Pathomechanismus: * Natrium steigert die Erregbarkeit der glatten Gefäßmuskulatur. Dadurch verengen sich die Arterien und der Flusswiderstand erhöht sich. * Ferner kann es zu einem erhöhtem Blutvolumen kommen (siehe oben). Wie schon mehrfach erwähnt haben Lebensstil und Genuss- und Rauschmittel eine erhebliche Bedeutung für die Entstehung eines Hypertonus. * Stress führt zu einer Aktivierung von Adrenorezeptoren und damit zur Aktivierung des sympathischen Nervensystems. * Fettreiche Kost mit erhöhtem Cholesterinanteil und vielen gesättigten Fettsäuren führt zu einer Blutdruckerhöhung. Zudem ist dies ein wichtiger Risikofaktor für Arteriosklerose. * Rauchen führt über eine Vasokonstriktion zu einer Blutdruckerhöhung. * Alkohol erhöht die Herzfrequenz, das Herzzeitvolumen und aktiviert das sympathische Nervensystem. * Auch Nicht-Steroidale-Antiphlogistika (NSAR) (z.B. Aspirin, Diclofenac und Ibuprofen) erhöhen über die Hemmung der Prostaglandinsynthese den Blutdruck um ca. 5 mmHg. * Die Ergebnisse der STARLET-Studie (Stress-assoziierte Hypertonie am Arbeitsplatz) zeigen, dass ein erheblicher Teil der Berufstätigen zu hohe Blutdruckwerte am Arbeitsplatz hat. In 64 deutschen Betrieben wurden für STARLET über 5.000 Personen untersucht. Von ihnen erfüllten 64% die Kriterien eines behandlungsbedürftigen Bluthochdrucks. Um ungesunden Arbeitsstress zu charakterisieren, haben sich zwei Modelle bewährt: Das Anforderungs-Kontroll-Modell von Karasek und Theorell (1990) und das Modell nach Siegrist (1996), zitiert nach. Bei Patienten mit arterieller Hypertonie ist fast immer eine endotheliale Dysfunktion mit verminderter Synthese bzw. Freisetzung von NO (Stickstoffmonoxid) nachweisbar. Eine verminderte Aktivität der endothelialen NO-Synthase und ein erhöhter NO-Metabolismus Infolge einer vermehrten Bildung freier Radikale spielen dafür wohl eine entscheidende Rolle. Zudem haben die meist erhöhten Homocysteinwerte negative Auswirkungen auf das für den Körper verfügbare Stickstoffmonoxid. * Die Folgen sind Vasokonstriktion und damit eine Steigerung der Blutdruckwerte und Zunahme der arteriosklerotischen Veränderungen der Gefäßwände. Genetische Ursachen: Weiter besteht wohl ein Zusammenhang mit dem Beta-2-Rezeptoren-Gen. Hochdruck-Patienten haben häufig eine Variante dieses Gens, deren Nachweis früh ein erhöhtes Risiko für Hypertonie aufzeigten könnte. Auch sind bei diesen Patienten oft nicht die oben beschriebenen Risikofaktoren wie Adipositas etc. zu finden. Adducin - Endogenes Ouabain Theorie: Eine Mutation des α-Adducin Gens spielt bei einem Teil der Menschen mit essentieller Hypertonie eine Rolle. Zur Zeit werden neue Medikamente entwickelt (siehe Rostafuroxin), die an diesem Punkt therapeutisch eingreifen. |
|
 |
 |
 |
| |
|
|
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
| |
Der Blutdruck ist der Druck einer Pulswelle im Blut, der an die Innenwände der Blutgefäße anstößt. Er entspricht dem Produkt aus Herzminutenvolumen (das Volumen des Blutes, welches in einer Minute vom Herz durch den gesamten Kreislauf gepumpt wird) und Gefäßwiderstand (Strömungswiderstand, den ein Gefäß dem Herzen entgegensetzt).
Spricht man vom Blutdruck im engeren Sinn, dann meint man meistens den an den großen Schlagadern (z. B. Brachialarterie des Oberarms) gemessenen arteriellen Blutdruck. Der Blutdruck hängt von der Dehnbarkeit der Gefäße ab (geringere Dehnbarkeit – höherer Druck). Im Alter werden die Gefäße starrer, deshalb steigt der Blutdruck mit zunehmendem Alter. Angabe des Blutdrucks Angegeben wird der Blutdruck meistens als Zahlenpaar mit systolischem Blutdruck (maximaler Wert in der Herzauswurfphase) und diastolischem Blutdruck (minimaler Wert in der Herzfüllungsphase). Der Blutdruck wird auf Herzhöhe, meistens am Oberarm gemessen.
Niedriger Blutdruck – Hypotonie (Hypotension) Hypotonie wird ein Blutdruck unter der Norm bezeichnet. Die Hypertonie wird meistens auf den arteriellen Blutdruck bezogen, in einigen Veröffentlichungen wird ein systolischer Wert bei Frauen von unter 100, bei Männern von unter 110 angegeben. Andere Experten sprechen davon, dass es für die untere Grenze keinen bestimmten Wert gibt und dass die Diagnose für einen zu niedrigen Blutdruck nur gestellt wird, wenn entsprechende Beschwerden bestehen. So gibt es Menschen, die sich bei einem Wert von 90/60 pudelwohl fühlen, anderen hingegen geht es nicht gut. Folgen einer Hypotonie sind zum Beispiel Müdigkeit, Schwäche, Schwindel, kalte Hände und Füße, Ohnmachtsneigung, sogar Bewusstlosigkeit. Bei niedrigem Blutdruck mit Beschwerden sollte eine ärztliche Untersuchung erfolgen.
Ursachen für zu niedrigen Blutdruck:
Blutarmut Schilddrüsenunterfunktion Hormonstörungen Störungen des Nervensystems Einnahme von bestimmten Medikamenten Sport und niedriger Blutdruck Bei niedrigem Blutdruck ohne Beschwerden und ohne ärztlich diagnostizierte Ursache kann ohne Bedenken Sport getrieben werden. Sport zur Behandlung und Vorbeugung von niedrigem Blutdruck kann in jedem Alter gemacht werden und sollte regelmäßig erfolgen. Hoher Blutdruck – Hypertonie Laut Deutscher Hochdruckliga liegt der ideale Blutdruck bei 120/80 (mmHg). Von Bluthochdruck (Hypertonie) spricht man, wenn der Druck in den Arterien dauerhaft über einem systolischen Wert von 140 und einem diastolischen Wert von 90 liegt.
Volkskrankheit Bluthochdruck
Bluthochdruck ist ein weit verbreitetes Phänomen. Im Alter zwischen 25 und 74 Jahren haben weniger als 40 Prozent der Männer und 60 Prozent der Frauen Blutdruckwerte im normalen Bereich. Ab dem 50. Lebensjahr hat fast jeder Zweite in der Bevölkerung zu hohe Blutdruckwerte. Bluthochdruck ist ein wichtiger Risikofaktor für Gefäßerkrankungen, Nieren- und Herzschwäche. Da Bluthochdruck lange Zeit keine Beschwerden verursacht, wird die Erkrankung meist erst spät entdeckt. Knapp die Hälfte aller Todesfälle in Deutschland sind die Folge eines Bluthochdrucks - das sind mehr als 400.000 Todesfälle jährlich. Ein Blutdruck, der bei wiederholten Messungen eindeutig bei 140/90 mmHg oder höher liegt, ist behandlungsbedürftig. Dies gilt auch für ältere Personen. Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass der Blutdruck im Alter höher sein darf, ohne Schäden anzurichten. Ursachen für Bluthochdruck Oft (in 90% der Fälle) lassen sich für Bluthochdruck keine organischen Ursachen feststellen. Es liegt eine so genannte „essentielle Hypertonie“ vor. Bei den übrigen 10% hat Hypertonie eine Ursache, die zum Beispiel mit Störungen der Nierenfunktion oder des Zentralen Nervensystems, mit Hormonstörungen oder Herzerkrankungen zusammenhängen können. Für die essentielle Hypertonie gibt es einige Risikofaktoren: -Übergewicht -Bewegungsmangel - Stress und andere Psychosoziale Faktoren -Alkohol -Rauchen (zusätzliche Einnahme der Anti-Baby-Pille erhöht das Risiko nochmals) -falsche Ernährung -hoher Salzkonsum -Fettstoffwechselstörungen -Zuckerkrankheit |
|
 |
 |
 |
| |
|
|
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
| |
Bluthochdruck ist als Risikofaktor für die Entwicklung der Arteriosklerose anerkannt.
Kommen zum Risikofaktor Bluthochdruck noch Adipositas (starkes Übergewicht) sowie ein weiterer Risikofaktor – etwa Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) oder Fettstoffwechselstörungen (erhöhte Cholesterin-, bzw. LDL-Werte) – hinzu, besteht eine signifikant erhöhte Gefahr, im Laufe des Lebens eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu erleiden.
Nach Angaben der Deutschen Hochdruckliga werden 45 % der Todesfälle bei Männern, 50 % der Todesfälle bei Frauen durch Herz-Kreislauferkrankungen verursacht, welche mit arterieller Hypertonie in Zusammenhang stehen, wie Koronare Herzkrankheit (KHK), Herzinfarkt, Herzinsuffizienz, Nierenversagen, Schlaganfall, und Arterielle Verschlusskrankheit.
Die Inzidenz der KHK-Todesfälle hängt annähernd linear vom Blutdruck ab; sie steigt von 10/10.000 Personenjahre (normaler Blutdruck) bis auf 60/10.000 Personenjahre (systolischer Druck > 180 mmHg). Da leichte und mittlere Blutdruckerhöhungen viel häufiger sind als extreme Drücke von mehr als 180 mmHg, erleiden insgesamt deutlich mehr Menschen mit mittleren Blutdruckwerten kardiovaskuläre Ereignisse. Das bedeutet aber auch, dass gerade Menschen mit nur etwas erhöhtem Blutdruck ebenfalls erkannt und behandelt werden müssen, um die hohe Zahl von kardiovaskulär bedingten Todesfällen deutlich abzusenken.
Die arterielle Hypertonie ist nach dem Zigarettenrauchen der zweitwichtigste und gleichzeitig der häufigste Risikofaktor für das Auftreten einer Herzkreislauferkrankung. Heutzutage stirbt jeder zweite (51 %) Deutsche und Österreicher an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung. Allein 16.000 Österreicher versterben jährlich an einem Herzinfarkt. Es wird geschätzt, dass es alleine durch die Umsetzung der neuen Richtlinien in Österreich 1500 Herzinfarkttote pro Jahr weniger gäbe. Würden 100 Hochdruckpatienten 1 Jahr lang medikamentös gut eingestellt, könnte 1 Todesfall verhindert werden.
Der Bluthochdruck kann auch zu Veränderungen der Netzhautgefäße des Auges führen, so dass ein Fundus hypertonicus oder bei einer Bluhochdruckkrise auch eine seltene hypertensive Retinopathie auftreten kann.
Ebenfalls wird die Niere durch anhaltenden hohen Blutdruck geschädigt und es kommt zur Einschränkung der Nierenfunktion.
Quelle: Die Informationen wurden teilweise von www.de.wikipedia.org übernommen |
|
 |
 |
 |
| |
| |