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<title>Blutdruckmessgerät und alles zu diesem Thema</title>
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<description>Blutdruckmessgerät und alles zu diesem Thema</description>
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<title>Ascensia Breeze</title>
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<description><![CDATA[- starke Leistung und Design<br /><br />- Automatische Codierung<br /><br />- Schnelle und präzise Messergebnisse in nur 15 Sekunden<br /><br />- Minimale Blutmenge erforderlich<br /><br />- Vollblutkalibriert<br /><br />- Speicher für 100 Werte mit Uhrzeit und Datum<br /><br />- 14 Tage Durchschnittswert<br /><br />- klein und handlich<br /><br />- Pc-Anschluß<br /><br />- Originalverpackt<br /><br />Inhalt<br /><br />- Ascensia Breeze Blutzuckermeßgerät<br /><br />-Ascensai Breeze Bedienungsanleitung<br /><br />- 1 Ascensia Autodisc mit 10 Sensoren<br /><br />- Ascensia, moderne Stechhilfe<br /><br />- 5 Microlet Lanzetten<br /><br />- Etui<br /><br /><div align="center"><img src="http://www.blutdruckmessgeraet.org/uploads/posts/1187518369_2.jpg" style="border: none;" alt='Ascensia Breeze' /></div>]]></description>
<category><![CDATA[Blutzuckermessgerät]]></category>
<dc:creator>Blutdruckmessgerät</dc:creator>
<pubDate>Thu, 19 Apr 2007 12:13:00 -0700</pubDate>
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<title>Blutzuckermessgerät Accu-Chek Compact Plus</title>
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<description><![CDATA[Blutzuckermessgerät und Stechhilfe im Set<br /><br />Messwert wird in mg / dl angezeigt<br /><br />1 Accu-Chek Compact Plus Blutzuckermessgerät mit ( 2 Batterien)<br />1 Accu-Chek Softclix Stechhilfe mit 11 Stufen zur individuellen Stechtiefeneinstellung 17 sterile Lanzetten zur schmerzarmen Blutgewinnung<br /><br />1 hochwertiges Etui für den Transport aller Systembestandteile Gebrauchsanweisungen für Gerät, Teststreifen und Stechhilfe, sowie Kurzbedienungsanleitung für das System Maximale Sicherheit: Qualitätsüberprüfung der Teststreifen<br /><br />- Automatisches Codieren<br /><br />- Unterdosierungserkennung<br /><br />- Dosierung außerhalb des Gerätes Minimaler Schmerz: Neue, kleine Accu-Chek Softclix Stechhilfe, nur 1,5 µL Kapillarblut notwendig.<br /><br />Kurze Messdauer: 5 Sekunden   <br /><br />Weitere Eigenschaften: 300 Speicherplätze mit Datum und Uhrzeit<br /><br />- Infrarot-Schnittstelle<br /><br /><div align="center"><img src="http://www.blutdruckmessgeraet.org/uploads/posts/1187518598_2.jpg" style="border: none;" alt='Blutzuckermessgerät Accu-Chek Compact Plus' /></div><br /><br />Produktbeschreibung:<br />Set aus Blutzuckermessgerät (mmol/l) und Zubehör<br />Neues verbessertes Modell mit integrierter Stechhilfe und Teststreifen-Trommel<br />Alle Schritte der Messung mit einer Hand durchzuführen - einfach, sicher und in Sekundenschnelle<br />Für Blutzuckermesssysteme zur Eigenanwendung gilt die Norm ISO EN 15197 (2003) - diese wird von allen Accu-Chek®-Blutzuckermesssystemen in vollem Umfang erfüllt.<br /><br />Artikeldetails:<br /><br />    * Messbereich 0,6?33,3 mmol/l<br />    * Schnell: 5 Sekunden Messzeit<br />    * Sparsam: 1,5 µl (Mikroliter) Blut<br />    * Einfach: Ein-Hand-Bedienung möglich<br />    * Automatische Codierung und Teststreifenbereitstellung<br />      Ein Knopfdruck genügt und das System stellt automatisch einen Teststreifen bereit<br />    * Unterdosierungserkennung und Nachdosierungsoption<br />      Das System benötigt nur eine kleine Blutmenge von 1,5 µl Blut für eine präzise Messung - sollten Sie dennoch zu wenig Blut aufgetragen haben, bleiben 25 Sekunden Zeit für eine Nachdosierung.<br />    * Akustische Test-Erinnerung<br />    * Hypo-Anzeige<br />      Ein optisches Signal weist auf Messwerte im Unterzuckerbereich hin<br />    * Großer Datenspeicher für 300 Messwerte - mit Uhrzeit / Datum, Durchschnittswerten, höchstem und niedrigstem Messwert für Zeiträume von 7, 14 und 30 Tagen<br />    * Datentransfer über Infrarotschnittstelle<br />    * Messen an alternativen Teststellen möglich (bitte Packungsbeilage der Teststreifen beachten)<br />      Die integrierte Stechhilfe Accu-Chek® Softclix Plus mit bewährter Technologie zur sanften Blutgewinnung - das Gerät ist abnehmbar und verfügt über 11 Stufen zur Einstellung auf Ihren Hauttyp.<br />    * Größe: 11,5 x 5,6 x 3 cm mit Stechhilfe<br />    * Gewicht: ca. 130 g mit Batterien, Teststreifentrommel und Stechhilfe<br />    * Messverfahren: Reflexionsphotometrische Bestimmung von Glukose aus frischem Kapillarblut<br />    * Stromversorgung: 2 Batterien Typ AAA oder 2 wiederaufladbare NiMH-Akkus Typ AAA<br />    * Abschaltautomatik: nach 60 Sekunden bzw. nach 5 Minuten je nach Betriebszustand<br />    * Anzeige: Flüssigkristallanzeige (LCD) mit Symbolen<br /><br />Artikeldetails:<br /><br />    * Gerät mit integrierter Accu-Chek® Softclix Plus Stechhilfe<br />    * 17 Accu-Chek® Softclix Lancets<br />    * Teststreifentrommel mit 17 integrierten Teststreifen<br />    * Etui<br />    * 2 Batterien (nicht wiederaufladbar)<br />]]></description>
<category><![CDATA[Blutzuckermessgerät]]></category>
<dc:creator>Blutdruckmessgerät</dc:creator>
<pubDate>Thu, 19 Apr 2007 12:13:00 -0700</pubDate>
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<title>IBP Blutzuckermessgerät Clever Check TD-4222 mit 450 Speicherplätzen</title>
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<description><![CDATA[Technische Details<br /><br />    * 450 Speicherplätze mit Zeit und Datum<br />    * 7,14,21,28,60,90 Tage Durchschnittswerte<br />    * 10 Sekunden Ansprechzeit<br />    * inkl. Tragetasche<br />    * Elegantes Design<br /><br /> Kurzbeschreibung<br /><br />    * 450 Speicherplätze mit Zeit und Datum<br />    * 7,14,21,28,60,90 Tage Durchschnittswerte<br />    * 10 Sekunden Ansprechzeit<br />    * inkl. Tragetasche<br />    * Elegantes Design<br /><br />Produktgewicht inkl. Verpackung: 359 g<br /><br /><div align="center"><img src="http://www.blutdruckmessgeraet.org/uploads/posts/1187517978_1.jpg" style="border: none;" alt='IBP Blutzuckermessgerät Clever Check TD-4222 mit 450 Speicherplätzen' /></div>]]></description>
<category><![CDATA[Blutzuckermessgerät]]></category>
<dc:creator>Blutdruckmessgerät</dc:creator>
<pubDate>Thu, 19 Apr 2007 12:03:00 -0700</pubDate>
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<title>Blutzuckerspiegel regelmäßig selbst kontrollieren</title>
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<description><![CDATA[Diabetiker sollten ihren Blutzuckerspiegel selbst messen und den Wert in ihre Therapie mit einbeziehen. Das sagte der Diabetologe Prof. Rüdiger Landgraf der in Eschborn erscheinenden "Neuen Apotheken Illustrierten". Bei der Dokumentation und Auswertung der eigenen Werte lernten die Patienten, wie sich Lebensführung und besondere Situationen auf den Blutzuckerspiegel auswirken.<br /><br />So ist den Angaben zufolge eine häufige Selbstmessung besonders wichtig auf Reisen, bei einer Ernährungsumstellung, aber auch bei Infektionen oder beim Start in einen neuen Job. Bei stabilem Stoffwechsel und regelmäßiger Lebensführung sei weniger Kontrolle ausreichend. Für die korrekte Blutzuckerselbstmessung können sich Patienten bei Ärzten, Diabetesberatern und in Apotheken in die Bedienung der Blutzuckermessgeräte einweisen lassen.<br /><br /><br />Quelle: dpa]]></description>
<category><![CDATA[Blutzuckermessgerät]]></category>
<dc:creator>Blutdruckmessgerät</dc:creator>
<pubDate>Thu, 19 Apr 2007 10:57:00 -0700</pubDate>
</item><item>
<title>Diabetes mellitus</title>
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<description><![CDATA[Diabetes mellitus<br /><br />Diabetes mellitus, auch Zuckerkrankheit, Störung des Zuckerstoffwechsels, die durch einen chronisch erhöhten Blutzuckerspiegel gekennzeichnet ist.<br /><br />Der Krankheit zugrunde liegt entweder eine beeinträchtigte Insulinsekretion, eine verminderte Insulinwirkung oder auch beides. Diabetes mellitus kann Augen, Nieren, Herz und Gliedmaßen schädigen und Risiken für die Schwangerschaft (Missbildungen, Fehlgeburten) bergen. Bei entsprechender Behandlung können diese Komplikationen jedoch vermieden werden.<br /><br />Grundsätzlich werden bei Diabetes mellitus zwei Formen unterschieden: Der Typ-1-Diabetes, bei dem der Patient zum Überleben Insulin spritzen muss (früher auch insulin-dependent diabetes mellitus genannt), tritt in der Mehrzahl der Fälle schon bei Kindern und Heranwachsenden auf und wird zu den Autoimmunkrankheiten gezählt. Er setzt plötzlich ein und schreitet rasch fort. Ungefähr 10 bis 15 Prozent aller Diabetesfälle sind diesem Typ zuzurechnen. In Deutschland steigt die Zahl der von Typ-1-Diabetes betroffenen Kinder und Jugendlichen (bis 19 Jahre) jährlich um 3 bis 5 Prozent; 2005 gehörten etwa 21 000 bis 24 000 Patienten dieser Altersgruppe an. Der Typ-2-Diabetes (früher als non-insulin-dependent diabetes mellitus bezeichnet) kommt meist bei Menschen über 40 Jahren vor, in zunehmendem Maß aber auch bei Jüngeren, darunter vor allem bei übergewichtigen Jugendlichen.<br /><br />Die Weltgesundheitsorganisation WHO schätzt die Zahl der Diabetiker (aufgrund einer Datenbasis aus dem Jahr 2000) weltweit auf 171 Millionen und rechnet mit einer Zunahme auf 366 Millionen im Jahr 2030. Weltweit sterben an Diabetes und seinen Folgeerkrankungen jährlich mehr als drei Millionen Menschen (Lancet, 2006). Die Häufigkeit von Diabetes nimmt insbesondere in den Entwicklungsländern aufgrund der zunehmenden Industrialisierung und der damit einhergehenden veränderten Lebensgewohnheiten (kalorienreiche Kost, sitzende Arbeitsweise) stetig zu. In Deutschland gibt es nach Angaben des Robert-Koch-Instituts rund vier Millionen Fälle von diagnostiziertem Diabetes, hinzu kommt ein nicht bekannter Anteil unentdeckter Fälle.<br /><br />Ursache und Verlauf<br /><br />Diabetes gilt nicht als einzelne Störung, sondern vielmehr als eine Kombination verschiedener Störungen mit vielfältigen Ursachen. Die menschliche Bauchspeicheldrüse, genauer die b-Zellen der Langerhans’schen Inseln, produzieren das Hormon Insulin, das die Aufnahme von Glucose (Zucker) in die Zellen der Körpergewebe fördert, so dass Energie für die körperlichen Aktivitäten zur Verfügung steht. Bei einem Diabetiker ist diese Glucoseabsorption gestört, entweder aufgrund ungenügender Insulinproduktion oder durch Veränderungen der Rezeptorzellen. Als Folge steigt der Blutzuckerspiegel, so dass der Überschuss im Harn ausgeschieden wird.<br /><br />Beim Typ-1-Diabetes ist das Problem entweder ein schwerer Mangel an produziertem Insulin oder eine völlig fehlende Insulinbildung. Auf der Basis einer genetischen Veranlagung wird die Autoimmunreaktion vermutlich durch einen exogenen (umweltbedingten) Einfluss angestoßen, der anschließende Krankheitsverlauf gliedert sich in mehrere Stufen. Zuerst wandern Immunzellen in die Inseln des Pankreas ein. Bei der nachfolgenden autoimmunen Zerstörung der b-Zellen, die sich über lange Zeit hinziehen kann, werden auch Antikörper gegen Inselzell-Antigene freigesetzt. Der Verlust von b-Zellen führt zu einer beeinträchtigten Insulinsekretion, die mit einer Messung der Insulinausschüttung im Rahmen eines so genannten intravenösen Glucosetoleranztestes (IVGTT) festgestellt werden kann. Erst wenn ein Großteil – bis 80 Prozent – der Insulin produzierenden b-Zellen zerstört ist, manifestiert sich klinisch ein Typ-1-Diabetes. Als Umweltfaktoren, welche die Autoimmunreaktion auslösen könnten, werden u. a. verschiedene Viren (Retro-, Coxsackie-, Rota-, Mumps-, Röteln-, Epstein-Barr-Viren), Ernährungsfaktoren im Säuglingsalter (Kuhmilch, Gluten) sowie verbesserte Hygiene mit „keimarmer” Umgebung diskutiert. Dabei kommen Forschergruppen oft zu unterschiedlichen Ergebnissen.<br /><br />Beim Typ-2-Diabetes gibt die Bauchspeicheldrüse zwar beträchtliche Mengen an Insulin ab, doch reicht diese Menge für den Bedarf des Körpers nicht aus – zudem sind die Körperzellen häufig resistent gegen die Wirkung des Insulins. Bei vielen Patienten entsteht diese Resistenz durch lang anhaltende Adipositas (Fettleibigkeit), von der in Deutschland jeder dritte Erwachsene betroffen ist. Anhand von Tierversuchen stellte man fest, dass sich vom Fettgewebe gebildete Hormone bei Adipositas ungünstig verhalten: So wird bei Fettsucht weniger Adiponectin gebildet, das die Empfindlichkeit von Insulinrezeptoren – und somit die Wirksamkeit von Insulin – steigert und die Blutgefäße vor Arteriosklerose (Verkalkung) schützt.<br /><br />Wird der Typ-1-Diabetes nicht behandelt, kann er rasch zum Tod führen. Symptome der Erkrankung sind großer Durst, vermehrtes Wasserlassen, Gewichtsverlust und Mattigkeit. Da den Körperzellen nicht genug Energie durch Glucose zur Verfügung steht, beginnen sie, das in ihnen gespeicherte Fett abzubauen. Bei diesem Abbau entstehen im Blut immer mehr Ketonkörper, so dass das Blut zu sauer wird, wodurch es zu einer beschleunigten und vertieften Atmung kommt (so genannte Kussmaul-Atmung; benannt nach dem Internisten Adolf Kussmaul). Vor der Entdeckung der Insulintherapie in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts war der Tod durch diabetisches Koma die häufigste Folge dieser Erkrankung.<br /><br />Bei beiden Formen des Diabetes können über Jahre hinweg mäßig erhöhte Blutzuckerwerte zu folgenden Schäden führen: Nierenschäden, Sehstörungen aufgrund einer Schädigung von Blutgefäßen der Netzhaut, mangelnde Durchblutung der Gliedmaßen, die Schmerzen verursacht und unter Umständen schließlich sogar eine Amputation erforderlich macht, sowie eine veränderte Sinneswahrnehmung; Letztere äußert sich z. B. in einem Taubheitsgefühl in Gliedmaßen durch die so genannte diabetische Polyneuropathie, die aus einer Minderdurchblutung der Nerven resultiert. Die Schäden an den Blutgefäßen entstehen durch mehrere Faktoren, u. a. durch eine Glykosylierung (d. h. Anheftung von Zuckerresten) an Proteine der Gefäßwand.<br /><br />Wird ein Diabetes bei einer Schwangeren nicht ausreichend behandelt, kann es zu Missbildungen oder Fehlgeburten kommen. Daher ist zum einen bei schwangeren Diabetikerinnen auf eine optimale Blutzuckereinstellung zu achten, zum anderen müssen Schwangere im Allgemeinen routinemäßig auf Diabetes untersucht werden, auch um einen Gestationsdiabetes (Diabetes, der während der Schwangerschaft entsteht) rechtzeitig zu erkennen.<br /><br />Zur Früherkennung des Typ-1-Diabetes kann das Blut auf Autoantikörper gegen Insulin (IAA) oder gegen Inselzell-Antigene wie GAD (Glutamatdecarboxylase) und IA-2 (Tyrosinphosphatase IA-2) oder ICA (Inselzellantikörper) getestet werden. Diese Marker (biologische Substanzen, die dem Erkennen einer Krankheit dienen) zeigen den Autoimmunprozess oft schon Jahre vor der klinischen Manifestation des Diabetes an. An ihnen lässt sich auch das Risiko abschätzen, innerhalb der nächsten Jahre an Typ-1-Diabetes zu erkranken. Als Personen mit hohem Diabetesrisiko sollten nur solche mit zwei oder mehr positiven Antikörperwerten betrachtet werden, wobei der Autoimmunprozess im frühen Kindesalter deutlich rascher fortschreitet als bei Menschen, die erst später Insel-Autoantikörper aufweisen. Bei neu diagnostizierten Diabetikern, die anhand von Symptomen, Alter und Körpergewicht nicht eindeutig einem Diabetestyp zuzuordnen sind, kann ein Autoantikörper-Test die Diagnose eines Typ-1-Diabetes sichern und somit bei der Entscheidung für die richtige Therapie hilfreich sein.<br /><br />Um einen Typ-2-Diabetes, der anfangs oft ohne Symptome verläuft, rechtzeitig zu erkennen, empfiehlt es sich, den Nüchternblutzuckerwert zu messen oder (besser) einen oralen Glucosetoleranztest durchzuführen. Dabei muss der Patient eine bestimmte Menge Traubenzuckerlösung trinken, wobei vorher, nach einer Stunde und schließlich nach zwei Stunden der Blutzuckerspiegel gemessen wird.<br /><br />Behandlung<br /><br />Bei adäquater Behandlung kann ein Diabetiker den Blutzuckerspiegel auf normalem oder nahezu normalem Niveau halten. So kann er ein Leben „wie ein Gesunder” führen und die langfristigen Folgen der Krankheit umgehen. Bei Typ-1-Diabetes oder Typ-2-Diabetes mit geringer oder fehlender Insulinproduktion beinhaltet die Therapie Insulininjektionen und eine Ernährungsumstellung. Je nach eingesetztem Insulin müssen dabei Zwischenmahlzeiten eingehalten werden (Humaninsulin) oder ist der Patient freier in der Gestaltung der Mahlzeiten (Insulinanalogon). Beide Insulinformen werden gentechnisch hergestellt, Insulinanalogon wird aufgrund einer etwas geänderten Molekularstruktur sehr schnell vom Blutsystem aufgenommen. Auch unabhängig von Mahlzeiten benötigt der Organismus Insulin, da bestimmte Hormone den Blutzuckerspiegel ansteigen lassen. Diesen Grundbedarf des Körpers kann ein so genanntes Verzögerungsinsulin abdecken: Es wird ein oder zwei Mal am Tag gespritzt und enthält Begleitstoffe, welche die Freisetzung des Insulins verzögern, so dass es länger wirkt. Um „Spitzenwerte” des Blutzuckers nach den Mahlzeiten zu vermeiden, sollte die Nahrung reich an Polysacchariden (Stärke, Ballaststoffen) sein und nicht zu viele Mono- und Disaccharide (z. B. Traubenzucker, Rohrzucker; siehe Zucker) enthalten.<br /><br />Bei Typ-2-Diabetikern, die in der Regel Übergewicht haben, sieht die Behandlung Ernährungskontrolle, Gewichtsabnahme und viel körperliche Bewegung vor. Eine Gewichtsreduktion macht die Körperzellen wieder empfindlicher gegenüber Insulin, vermindert also die Insulinresistenz. Reichen diese Maßnahmen nicht aus, können orale Antidiabetika (Tabletten, die den Blutzucker regulieren) eingesetzt werden. Neue Medikamente, die der Insulinresistenz entgegenwirken, sind Rosiglitazon und Pioglitazon, bei deren Einnahme allerdings die Gegenanzeigen, insbesondere Herzschwäche und Blutarmut, berücksichtigt werden müssen. Nach genügend langer Anwendung (drei bis sechs Monate) lässt sich durchschnittlich eine Senkung des Blutzuckerspiegels um rund 25 Prozent verzeichnen. Eine weitere Alternative in der Therapie des Typ-2-Diabetes ist die Substanzgruppe der Glinide, die die Insulinausschüttung aus der Bauchspeicheldrüse steigern, jedoch nicht so lange wirken wie die seit längerem gebräuchlichen Sulfonylharnstoffe. Glinide kann man deshalb zu den Mahlzeiten einnehmen, wobei die Gefahr einer späteren Unterzuckerung wesentlich geringer ist. In den USA ist seit 2005 das Medikament Exenatide zugelassen, das im Körper die Freisetzung von Insulin bewirkt, indem es die Wirkung eines Darmhormons aus der Gruppe der Inkretine nachahmt.<br /><br />Manche Diabetiker bekommen eine Insulinpumpe, die am Körper getragen wird und in regelmäßigen Abständen und vorgegebenen Dosen Insulin an den Körper abgibt. Insulinpumpen ermöglichen eine genauere Steuerung des Blutzuckerspiegels. In einigen Fällen sind jedoch akute Komplikationen aufgetreten, z. B. Infektionen der Infusionsstelle. Darüber hinaus muss der Patient zuverlässig mitarbeiten. So kann er durch ein Versehen bei der Pumpeneinstellung in eine Unterzuckerung geraten, während ihm weiterhin kontinuierlich Insulin zugeführt wird. 2006 wurde außerdem in Europa und in den USA eine Darreichungsform von Insulin zugelassen, die mit Hilfe eines Inhalators eingeatmet werden kann und in der Lunge resorbiert wird.<br /><br />Forschungen<br /><br />Bei der Manifestation des Typ-1-Diabetes sind ungefähr 85 Prozent der b-Zellen zerstört. Es existiert also noch eine gewisse Restfunktion der Insulin produzierenden Zellen, die allerdings bei Ausbruch der Erkrankung durch die erhöhte Belastung ziemlich erschöpft ist. In den ersten Wochen einer Insulintherapie beginnen diese Zellen sich wieder zu erholen, wodurch die Insulinzufuhr von außen verringert werden kann. Daraus resultiert die so genannte Honeymoon- („Flitterwochen”-) oder Remissionsphase, während welcher der Diabetiker weniger Insulin spritzen muss und die endet, wenn auch die verbliebenen b-Zellen dem Autoimmunprozess zum Opfer gefallen sind. Die Remissionsphase kann einige Monate, in einigen Fällen auch Jahre andauern, und eine optimale Blutzuckereinstellung durch eine intensivierte Insulintherapie wirkt sich günstig auf sie aus. Darüber hinaus laufen derzeit Studien, die den Autoimmunprozess zum Stillstand bringen oder stark eindämmen sollen. Dies hätte eine Verlängerung der Remissionsphase über Jahre zur Folge, mit dem Ergebnis eines geringeren Insulinbedarfs, einer besseren und stabileren Blutzuckereinstellung sowie eines späteren Auftretens oder Ausbleibens der diabetischen Spätschäden. Als Wirkstoffe werden hierfür monoklonale Antikörper erprobt, welche die für den Autoimmunprozess wesentlichen CD3-Merkmale auf den T-Zellen (Immunsystem) blockieren, aber auch Calcitriol (die aktive Form des Vitamins D) und ein Designerpeptid, das wie Insulin ins Unterhautfettgewebe gespritzt wird und die Immunantwort der T-Zellen günstig beeinflussen soll.<br /><br />Ein viel versprechender therapeutischer Ansatz ist die Übertragung von b-Zellen (Inselzelltransplantation). Dabei werden Inselzellen bei örtlicher Betäubung in die Pfortader infundiert. Diese Zellen setzen sich in den feinen Verästelungen der Leber fest und geben dort bei Bedarf Insulin ab. Das Verfahren wird bisher jedoch nur in kontrollierten Studien durchgeführt und auch nur bei Patienten mit schwer einstellbarem Diabetes und bestehenden Folgeerkrankungen, da nicht genug Spenderorgane zur Verfügung stehen. Die Vision der Zukunft ist daher eine Transplantation von Stammzellen. Hierbei könnte auf eine immunsuppressive Therapie verzichtet werden und die Inselzellen ständen in unbegrenzter Menge zur Verfügung.<br /><br /><br />Geprüft von:<br />Markus Walter, Dr. med.<br />arbeitet seit 2000 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Diabetesforschung München und in der 3. Medizinischen Abteilung des Krankenhauses München-Schwabing.<br />"Diabetes mellitus," Microsoft® Encarta® Online-Enzyklopädie 2007<br />http://de.encarta.msn.com © 1997-2007 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.]]></description>
<category><![CDATA[Blutzuckermessgerät]]></category>
<dc:creator>Blutdruckmessgerät</dc:creator>
<pubDate>Thu, 19 Apr 2007 01:53:00 -0700</pubDate>
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<title>Blutzuckermessgerät Accutrend GC</title>
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<description><![CDATA[Blutzuckermessgerät Accutrend GC<br /><br />1 Gerät - 2 Kontrollwerte!<br />Blutzuckmessgerät Accutrend GC<br /><br />Blutzucker:<br /><br />    * Messbereich: 20-600 mg/dl, Messdauer: 12 Sekunden.<br /><br />Cholesterin:<br /># Messbereich: 150-300 mg/dl, Messdauer: ca. 3 Minuten.<br /><br />Speicherkapazität:<br /><br />    * 50 Blutzucker-Messungen mit Datum und Uhrzeit.<br />    * 15 Cholesterin-Meßwerte mit Datum.<br /><br />Komfort:<br /><br />    * großes Display<br />    * kein Abwischen der Teststreifen notwendig<br /><br />Energiequelle:<br /><br />    * 3x 1,5 V (kein Datenverlust bei Batteriewechsel).<br />    * Lieferung inklusive Stechhilfe, Batterien und Etui.<br /><br /><div align="center"><img src="http://www.blutdruckmessgeraet.org/uploads/posts/1187518782_2.jpg" style="border: none;" alt='Blutzuckermessgerät Accutrend GC' /></div>]]></description>
<category><![CDATA[Blutzuckermessgerät]]></category>
<dc:creator>Blutdruckmessgerät</dc:creator>
<pubDate>Mon, 19 Mar 2007 12:20:00 -0700</pubDate>
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<title>IBP Blutzuckermessgerät und Blutdruckmessgerät Handgelenk Blutdruckcomputer Clever Check TD-3213</title>
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<description><![CDATA[IBP Blutzuckermessgerät und Blutdruckmessgerät Handgelenk Blutdruckcomputer Clever Check TD-3213<br /><br />Technische Details<br /><br />    * 350 Speicherplätze mit Zeit und Datum<br />    * Durchschnittswertanzeige der Blutzuckerwerte<br />    * 10 Sekunden für Blutzuckermessung<br />    * 20 Sekunden für Blutdruckmessung<br />    * Elegantes Design<br />Produktgewicht inkl. Verpackung: 459 g<br /><br /><div align="center"><img src="http://www.blutdruckmessgeraet.org/uploads/posts/1187518154_1.jpg" style="border: none;" alt='IBP Blutzuckermessgerät und Blutdruckmessgerät Handgelenk Blutdruckcomputer Clever Check TD-3213' /></div>]]></description>
<category><![CDATA[Blutzuckermessgerät]]></category>
<dc:creator>Blutdruckmessgerät</dc:creator>
<pubDate>Mon, 19 Mar 2007 12:07:00 -0700</pubDate>
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<title>Blutzuckermessgerät One Touch Ultra 2 (mg/dl)</title>
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<description><![CDATA[Blutzuckermessgerät One Touch Ultra 2 (mg/dl)<br /><br />Hersteller:  	 	Lifescan<br /><br />Bewährt:<br /><br />    * Extra kurze Messzeit, nur 5 Sekunden<br />    * Einfache Codierung für exzellente Messgenauigkeit<br />    * Flexibles Messen, auch am Unterarm oder Handballen<br />    * OneTouch Ultra Sensor Teststreifen: Geringe Blutmenge, nur 1 ul<br />    * Extra-weiter Temperaturbereich, 6-44°C<br /><br />NEU:<br /><br />    * Großes Display mit Beleuchtung für leichtes Ablesen in dunkler Umgebung<br />    * Selbsterklärende Hinweise zum Messvorgang direkt auf dem Display<br />    * Einfache Bedienung durch Pfeiltasten zum Vor- und Rückwärtsblättern<br />    * Speicherplatz für 500 Messwerte mit Datum und Uhrzeit<br />    * Markierung von Messwerten vor und nach dem Essen<br /><br /><div align="center"><img src="http://www.blutdruckmessgeraet.org/uploads/posts/1187518970_2.jpg" style="border: none;" alt='Blutzuckermessgerät One Touch Ultra 2 (mg/dl)' /></div>]]></description>
<category><![CDATA[Blutzuckermessgerät]]></category>
<dc:creator>Blutdruckmessgerät</dc:creator>
<pubDate>Mon, 19 Feb 2007 12:21:00 -0800</pubDate>
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<title>Schlüssel zum Blutzucker</title>
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<link>http://www.blutdruckmessgeraet.org/2007/02/19/schlssel_zum_blutzucker.html</link>
<description><![CDATA[Schlüssel zum Blutzucker<br /><br />Von FOCUS-Online-Redakteurin Barbara Abrell<br /><br />Das Hormon Insulin stammt aus der Bauchspeicheldrüse. Es ist ein Schlüsselbotenstoff für den Blutzuckerstoffwechsel. Nach einer Mahlzeit steigt der Blutzuckerspiegel an, weil Zuckermoleküle aus dem Darm in die Blutbahn gelangen. Insulin bewirkt, dass Körperzellen Zucker aus dem Blut aufnehmen, und senkt so den Blutzuckerspiegel wieder ab. Sein Gegenspieler, Glukagon, verursacht den gegenteiligen Effekt: Es stimuliert die Leberzelle dazu, gespeicherte Glykogen-Vorräte freizusetzen und erhöht so zu niedrige Blutzuckerspiegel.<br /><br />Ein normaler Blutzuckerspiegel liegt zwischen 60 und 100 mg pro Deziliter und steigt auch nach dem Essen nicht über 140 mg. Ganz anders sieht es bei Zuckerkranken aus: Ihr Wert ist meist höher als 200 mg und erreicht gelegentlich Rekordhöhen zwischen 300 und 400 mg. Schuld daran ist ein gestörter Insulinstoffwechsel. Je nach Art der Störung unterscheidet man Typ-1-Diabetes und Typ-2-Diabetes.<br /><br />Wenn das Immunsystem irrt<br />Typ-1-Diabetes ist vermutlich eine Autoimmunerkrankung und tritt bei rund fünf bis zehn Prozent der Diabetiker auf. Auch wenn diese Form der Zuckerkrankheit primär bei Kindern und Jugendlichen vorkommt, sind Erwachsene nicht davor gefeit. Das Immunsystem attackiert die Inselzellen der Bauchspeicheldrüse und zerstört diese. Daraufhin produziert der Körper nicht mehr genug Insulin, das den Blutzuckerspiegel senkt. Die Folge: Der Stoffwechsel gerät aus dem Gleichgewicht.<br /><br />Neben der These, dass eine Virusinfektion diesen Immunprozess auslöst, gilt heute als sicher, dass diese Form der Zuckerkrankheit auch genetisch bedingt ist. Bei jedem fünften Patient liegt eine familiäre Veranlagung vor.<br /><br />Am höchsten ist die Neuerkrankungsrate unter Kindern zwischen elf und 13 Jahren. Deshalb wurde der Typ-1-Diabetes früher auch als jugendlicher oder juveniler Diabetes bezeichnet. Zuckerkranke mit dieser Diabetes-Form müssen meist Insulin spritzen.<br />Bewegung und gesunde Ernährung beugen vor<br /><br />Erhebungen aus verschiedenen europäischen Ländern haben ergeben, dass die Häufigkeit des kindlichen Diabetes parallel zum Bruttosozialprodukt des Landes steigt. Menschen in Schwellenländern, wie Indien, erkranken unter verbesserten Lebensbedingungen besonders leicht an Diabetes. Ursache ist der Lebensstil der reicheren Länder: Kinder ernähren sich häufig zu kalorienreich und bewegen sich zu wenig.<br /><br />Parallel zu dieser Erkenntnis zeigen nach Angaben der Deutschen-Diabetes-Union etliche Studien, dass vor allem der Bewegung eine wichtige Rolle bei der Prävention zukommt. Wer beispielsweise täglich mehr als eine halbe Stunde mit dem Fahrrad fährt oder zu Fuß geht, kann sein Risiko, an Diabetes zu erkranken, um 36 Prozent verringern.<br /><br />Die Prävention setzt aber schon viel früher an. Experten gehen davon aus, dass Stillen der Zuckerkrankheit vorbeugt. Kuhmilch dagegen kann bei Babys die Entwicklung von Diabetes fördern. Dieser Verdacht ergibt sich aus einer Studie des Diabetes-Forschungszentrums an der Universität Düsseldorf. Danach verhindern Abbauprodukte wichtiger Eiweißbestandteile der Kuhmilch möglicherweise die Reifung des Immunsystems. Experten raten Müttern daher, ihre Kinder mindestens drei Monate lang zu stillen.<br /> <br />Der Preis des Wohlstands<br />Typ-2-Diabetes, früher auch Altersdiabetes genannt, betrifft meist Erwachsene. 90 Prozent der deutschen Diabetiker leiden an dieser Form der Zuckerkrankheit. Altersdiabetes ist wesentlich stärker erblich bedingt als Diabetes vom Typ 1. Bei Zwillingen beträgt die Wahrscheinlichkeit bis zu 90 Prozent, dass beide an Typ-2-Diabetes erkranken. Verwandte ersten Grades sind etwa zu 50 Prozent betroffen.<br /><br />Die Bauchspeicheldrüse von Typ-2-Diabetikern produziert zwar noch Insulin. Sie gibt es jedoch zeitlich verzögert ab oder es wirkt nicht ausreichend. Der Blutzuckerspiegel steigt nach dem Essen stark an. Übergewicht und zu wenig Bewegung begünstigen diese Form von Diabetes. „Rund 30 bis 40 Prozent der Deutschen haben eine Erbanlage für Diabetes. Dazu kommen Umweltfaktoren wie Bewegungsmangel oder Übergewicht, die die Krankheit dann irgendwann zum Ausbruch bringen“, sagt Peter Bottermann von der Deutschen Diabetes-Gesellschaft.<br /><br />Wolfgang Rathmann, Diabetes-Epidemiologe am Deutschen Diabetes-Forschungsinstitut, verglich in Zusammenarbeit mit dem GSF-Forschungszentrum in der Region Augsburg Trends der Häufigkeit des bekannten Diabetes zwischen 1985 und 2000: „Insgesamt nahm zwar die Zahl des Typ-2-Diabetiker zu, das liegt aber vor allem an der wachsenden Zahl der Älteren in unserer Gesellschaft. Die prozentuale Erkrankungshäufigkeit in den Altersgruppen ist konstant geblieben. Dies deutet auf ein verändertes Gesundheitsbewusstsein in der Bevölkerung hin. Dazu gehört das Bemühen um mehr körperliche Fitness und Vermeidung von Übergewicht.“<br /><br />In den letzten Jahren häufen sich allerdings auch Fälle von Kindern mit Diabetes vom Typ 2. „Laut unveröffentlichten Daten leiden 30 bis 50 Prozent aller übergewichtigen Kinder bereits unter Symptomen des so genannten Metabolischen Syndroms, haben also erhöhte Blutfettwerte und zu hohe Blutzuckerspiegel“, warnt Wieland Kiess, Präsident der Deutschen Diabetes-Gesellschaft und Direktor der Universitätsklinik für Kinder und Jugendliche in Leipzig. Damit steigt auch ihr Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken, dramatisch an.<br /> <br />Medikamente und Insulin<br />Während Patienten mit Typ-1-Diabetes immer Insulin spritzen müssen, ist der Typ-2-Diabetes meist unterschiedlich stark ausgeprägt. Von einer reinen Ernährungstherapie über die Einnahme blutzuckersenkender Tabletten bis hin zum Spritzen von Insulin sind hier verschiedene Behandlungsformen möglich.<br />Tabletten gegen Diabetes<br /><br />Vier Gruppen von Medikamenten stehen zur Einzel- und Kombinationsbehandlung zur Verfügung. Laut Eberhard Standl, Diabetes-Experte am Krankenhaus München-Schwabing, folgen diese Medikamente unterschiedlichen Wirkmechanismen:<br /><br />Alpha-Glucosidasehemmer verzögern die Abgabe von Kohlenhydraten aus dem Darm ins Blut und sparen somit Insulin. Man nimmt sie zu Beginn einer Mahlzeit ein.<br /><br />Sulfonylharnstoffe kitzeln mehr Insulin aus der Bauchspeicheldrüse. Sie enthalten selbst kein Insulin. Einnahme: zum Frühstück.<br /><br />Biguanide bremsen die Zuckerabgabe der Leber und verbessern außerdem die Zuckerverwertung in der Muskulatur. Sie werden meist mit dem Essen oder unmittelbar danach verabreicht.<br /><br />Insulinsensitizer senken effektiv den Blutzuckerspiegel, indem sie die Aufnahme des Zuckers in die Muskeln fördern. Man schluckt sie in der Regel mit dem Essen.<br />Letzter Ausweg: Insulin<br /><br />Für viele Diabetiker ist es ein großer Schritt, wenn sie auf Insulin umstellen müssen. In diesem Fall schaffen Medikamente allein es nicht, den Blutzuckerspiegel stabil zu halten. Wichtig ist bei der Umstellung, dass die Patienten eingehend über die Blutzuckermessung, die richtige Dosierung und den Umgang mit Spritze oder Alternativen informiert werden. Dies ist meist mit einem ein- bis zweiwöchigen Klinikaufenthalt verbunden.<br /><br />Heute steht eine Vielzahl von Insulinen zur Verfügung, die unterschiedlich schnell wirken und deren Effekt unterschiedlich lang anhält. Rasch wirkendes Insulin beispielsweise senkt den Blutzuckerspiegel schon nach zehn bis 15 Minuten und wirkt drei bis fünf Stunden. Lang anhaltendes Insulin entfaltet seinen Effekt erst nach vier bis acht Stunden, hält aber bis zu 36 Stunden an. In der Praxis verwenden Diabetiker meist mehrere Insulinarten nach Bedarf.<br /><br />Für die Verabreichung des Insulins gibt es verschiedene Möglichkeiten:<br /><br />Spritze:<br />Feine Nadeln injizieren das Insulin in das Fettgewebe an Bauch, Oberschenkel, Gesäß oder Oberarm. Die Infektionsgefahr ist äußerst gering, so dass es nicht nötig ist, Haut oder Nadel zu desinfizieren. Die Spritzen kann der Patient auch durch seine Kleidung hindurch stechen. Spritzen sind als Einwegpräparate oder zum mehrmaligen Gebrauch erhältlich.<br /><br />Pen:<br />Bei dem Gerät bilden Nadel und Insulinpatrone eine Einheit, die wie ein Füllfederhalter aussieht. Das Aufziehen der Spritze entfällt. Stattdessen kann der Patient die benötigte Menge Insulin an dem Gerät einstellen und es dann per Knopfdruck unter die Haut spritzen.<br /><br />Pumpe:<br />Insulinpumpen sind kleiner als eine Zigarettenschachtel und werden ständig am Körper getragen. Über einen Schlauch und eine Kanüle gibt das Gerät permanent geringe Mengen Insulin in das Fettgewebe am Bauch. Es imitiert damit die natürliche Funktionsweise der Bauchspeicheldrüse. Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft empfiehlt die Geräte vor allem für sehr junge Patienten. Da vor allem kleinere Kinder nur geringe Insulinmengen benötigen, besteht beim Spritzen die Gefahr der Überdosierung. Die Pumpe umgeht dieses Risiko. Nachteile des Systems sind, dass sich die Einstichstelle der Kanüle entzünden oder der Katheder verstopfen kann.<br /><br />Inhalation:<br />Seit Mai 2006 können Diabetiker in Deutschland Insulin auch inhalieren. Zugelassen ist die Therapie für Patienten ab 18 Jahren. Bei dieser Methode wird Insulin als Trockenpulver mit Hilfe eines speziellen Gerätes durch den Mund eingeatmet. Seine Wirkung ist nach derzeitiger Studienlage mit der der herkömmlichen Therapien vergleichbar. Da Langzeiterfahrungen fehlen, empfiehlt die Deutsche Diabetes-Gesellschaft diese Methode nur in Ausnahmefällen. Sie komme für Patienten in Frage, die aus Angst vor Spritzen eine Insulinbehandlung verweigern.<br /><br />Nicht geeignet ist die Therapie für Raucher und Patienten mit chronischen Lungenerkrankungen. Rauchen erhöht die Insulinaufnahme in der Lunge und steigert damit die Gefahr von Überdosierungen. Asthmatiker resorbieren im Gegensatz dazu zu wenig Insulin.<br /> <br />Abnehmen und aktiv sein<br />„Vernünftiger essen und trinken und mehr körperliche Bewegung helfen, den Diabetes zurückzuhalten oder ihn besser einzustellen, wenn er sich erst einmal manifestiert hat“, rät Hermann Liebermeister, Chefarzt aus Neunkirchen-Saar.<br />Regeln für Zuckerkranke<br /><br />Für Zuckerkranke gelten folgende Verhaltensregeln:<br />Reduzieren Sie Ihr Gewicht<br /><br />Verringert sich das Fettgewebe wird der Körper wesentlich empfindlicher gegenüber noch vorhandenem Insulin. Der Blutzuckerspiegel kann sich normalisieren.<br />Bewegen Sie sich<br /><br />Körperliche Bewegung senkt den Blutzuckerwert. Regelmäßiger Sport und Gymnastik fördern die Aufnahme des Zuckers in den Muskeln. So muss der Körper weniger Insulin produzieren.<br />Kontrollieren Sie Ihren Blutzucker<br /><br />Regelmäßige Messungen helfen, sich selbst zu kontrollieren. Teststreifen weisen die Konzentration von Zucker im Urin nach. Messgeräte analysieren in wenigen Sekunden die Zuckerkonzentrationen im Blut.<br />Tragen Sie Ihren Diabetiker-Ausweis bei sich<br /><br />Diabetiker sollten immer einen Pass bei sich haben, der Passanten in Krisensituationen informiert und die Erste Hilfe erleichtert. In diesem Pass stehen auch die Ergebnisse aller Kontrolluntersuchungen.<br />Weitere Informationen<br /><br />Mehr Informationen erhalten Diabetiker bei der Deutschen Diabetes-Gesellschaft in Bochum und den Selbsthilfegruppen des Deutschen Diabetiker Bundes e. V. Auch dem „Diabetes Journal“ können Diabetiker Tipps für ihre Behandlung entnehmen.<br /><br />Weitere „Zuckerl“ im Netz: das Diabetes-Forum. Auch die Amerikanische Diabetes-Gesellschaft (ADA) und die deutsche DiabSite sind eine Fundgrube für Patienten. Diabetes-Kids richtet sich vor allem an Kinder mit Diabetes vom Typ 1 und deren Eltern.<br /><br />Quelle:http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/diabetes/symptome/zuckerkrankheit/diabetes_aid_10694.html]]></description>
<category><![CDATA[Blutzuckermessgerät]]></category>
<dc:creator>Blutdruckmessgerät</dc:creator>
<pubDate>Mon, 19 Feb 2007 11:42:00 -0800</pubDate>
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<title>Zuckerstoffwechsel</title>
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<description><![CDATA[Zuckerstoffwechsel, biochemische Vorgänge, mit denen der Organismus aus Zucker Energie gewinnt.<br /><br />Es wird empfohlen einen Blutzuckemessgerät zu benutzen, um den Blutzuckerwert ermitteln zu können.<br /><br />Die Kohlenhydrate, neben Proteinen und Fetten einer der drei Hauptbestandteile unserer Nahrung, haben an der Ernährung des Menschen meist den größten Anteil. Bei der Verdauung und Verarbeitung aller Kohlenhydrate entsteht als Endprodukt die Glucose (Traubenzucker), die im Blut den Blutzucker bildet. Auch im Proteinstoffwechsel entsteht Glucose – bei Mangel an Kohlenhydraten wird in der Leber durch die Gluconeogenese sogar verstärkt aus Aminosäuren Glucose hergestellt. Sie ist der wichtigste „Treibstoff”, der in den Muskeln und anderen Körperteilen zur Energiegewinnung dient. Glucose ist in allen Zellen und fast allen Körperflüssigkeiten enthalten, und die Steuerung ihrer Konzentration und Verteilung gehört zu den wichtigsten Vorgängen im Organismus. Von vergleichsweise untergeordneter Bedeutung für die menschliche Physiologie sind einige andere Zucker, insbesondere die Lactose (Milchzucker), die in den Brustdrüsen aller Säugetiere gebildet wird und in ihrer Milch enthalten ist.<br /><br />Verdauung, Umsetzung und Speicherung<br /><br />Kohlenhydrate wie Stärke, Dextrin, Glykogen (tierische Stärke), Saccharose (Rohr- und Rübenzucker), Maltose (Malzzucker) und Lactose werden im Verdauungstrakt in einfache Zucker mit sechs Kohlenstoffatomen gespalten, die leicht durch die Darmwand wandern können. Fructose (Fruchtzucker) und Glucose werden in unveränderter Form resorbiert. Die Cellulose, ein verbreiteter Bestandteil vieler Nahrungsmittel, ist für die Ernährung vieler Tiere von großer Bedeutung, beispielsweise für Rinder und Termiten; sie ist für die Nährstoffversorgung insgesamt wichtig, aber der Mensch kann sie für seine Ernährung nicht verwerten.<br /><br />Zur Verdauung der Kohlenhydrate dienen verschiedene Enzyme. Die Amylasen, die im Speichel und in dem Sekret vorkommen, das von der Bauchspeicheldrüse in den Darm abgesondert wird, spalten Stärke, Dextrin und Glykogen in Maltose, einen Zucker mit zwölf Kohlenstoffatomen. Andere Enzyme setzen die Zucker mit zwölf Kohlenstoffatomen in solche mit sechs Kohlenstoffatomen um. Maltase spaltet Maltose zu Glucose; Saccharase, auch Invertase genannt, baut Rübenzucker zu Glucose und Fructose ab; und Lactase zerlegt Lactose in Glucose und Galactose.<br /><br />Die Zucker mit sechs Kohlenstoffatomen, die bei der Verdauung der Kohlenhydrate entstehen, werden durch die Wand des Dünndarmes in winzige Blutgefäße aufgenommen und gelangen von dort in die große Portalvene, die zur Leber führt. Dort werden sie in eine einzige Verbindung umgesetzt, das Glykogen (siehe Stärke), das in der Leber auch gespeichert wird. Glykogen ist ständig verfügbar; bei Bedarf wird es wieder zu Glucose umgesetzt und ins Blut abgegeben. Eines der Endprodukte des Glucosestoffwechsels in den Muskeln ist die Milchsäure, die mit dem Blut wieder in die Leber gelangt und dort teilweise erneut in Glykogen verwandelt wird. Steht jedoch ausreichend Sauerstoff zur Verfügung, wird die Glucose in den Körperzellen zu Kohlendioxid und Wasser abgebaut, wodurch lebenswichtige Energie gewonnen wird.<br /><br />Enzyme und Hormone<br /><br />Die Umwandlung von Glucose in Glykogen und umgekehrt wird von verschiedenen Enzymen katalysiert. Phosphorylase sorgt für die Freisetzung von Glucose-1-Phosphat aus dem Glykogen; verstärkt wird diese Reaktion durch die Hormone Adrenalin und Glucagon. Das Glucose-1-Phosphat wird zu Glucose-6-Phosphat umgesetzt, das dann entweder abgebaut oder in freie Glucose umgewandelt wird, die ins Blut gelangt. Die Aufnahme von Glucose durch die Zellen wird vom Insulin angeregt. Bevor die Glucose genutzt werden kann, wird sie von der Hexokinase zu Glucose-6-Phosphat umgesetzt, das dann im Stoffwechsel abgebaut oder (in Leber und Muskeln) in Uridin-Diphosphat-Glucose verwandelt wird. Von dieser letztgenannten Verbindung wird die Glucose ins Glykogen übertragen, eine Reaktion, die von der Glykogensynthetase katalysiert und vom Insulin stimuliert wird. Daneben sind auch die Hormone von Nebennierenrinde und Hypophyse sowie das Thyroxin über bisher nicht bekannte Mechanismen an der Regulation des Kohlenhydratstoffwechsels beteiligt.<br /><br />Hyperglykämie und Glucosurie<br /><br />Wenn der Organismus zu viel Wachstumshormon oder zu wenig Insulin produziert, steigt der Blutzuckerspiegel zu stark an – ein Zustand, den man auch Hyperglykämie nennt. Bei der Hyperglykämie können die Blutzuckerwerte auf mehr als das Zehnfache der normalen Glucosekonzentration ansteigen. Die Hyperglykämie ist als solche nicht tödlich, aber sie ist Symptom einer schweren Krankheit, des Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit). Ihre Ursache ist manchmal auch ein Tumor oder eine andere Störung der Bauchspeicheldrüse, die zu verminderter Insulinproduktion führt.<br /><br />Diabetiker sterben nicht an der Hyperglykämie, aber ohne tägliche Insulininjektionen können sich durch den veränderten Fettstoffwechsel freie Fettsäuren und Ketonkörper ansammeln, die den pH-Wert des Blutes erniedrigen, es also „übersäuern”. Der Organismus eines Diabetikers nutzt nämlich Fette als Ersatz für den Zucker, den er nicht verwerten kann. Darüber hinaus findet in den Körperzellen ständig Fettabbau (Lipolyse) statt, der durch Insulin gehemmt wird. Bei großem Insulinmangel entfällt diese „Bremse”, und es entstehen viele freie Fettsäuren und – bedingt durch gleichzeitig erhöhte Glucagonausschüttung – auch viele Ketonkörper. Im schlimmsten Fall kommt es zu einem ketoazidotischen Koma, bei dem die Übersäuerung des Blutes mit intravenöser Insulin- und oft auch Bicarbonatzufuhr bekämpft werden muss. Bei Typ-2-Diabetikern ist meist noch genügend Insulin vorhanden, um die Lipolyse zu hemmen. Jedoch besteht hier die Gefahr eines hyperosmolaren Komas mit akutem Flüssigkeitsmangel und zu niedrigem Blutdruck infolge der erhöhten Glucoseausscheidung im Urin.<br /><br />Steigt nämlich der Blutzuckerspiegel über eine bestimmte Schwelle, dann wird der Überschuss von den Nieren aus dem Blut entfernt und mit dem Harn ausgeschieden. Enthält der Harn Zucker, spricht man von Glucosurie; sie ist zwar ein wichtiges Symptom des Diabetes, findet sich aber bei Zuckerkranken nicht immer; andererseits kann sie unmittelbar nach einer reichhaltigen Mahlzeit auch bei gesunden Menschen auftreten.<br /><br />Der entscheidende Test bei einem Verdacht auf Diabetes ist die Glucosetoleranz: Nach Aufnahme einer standardisierten Menge Glucose steigt der Blutzuckerspiegel sowohl beim Gesunden als auch beim Zuckerkranken an; beim Diabetiker bleibt er aber längere Zeit auf dem hohen Wert, während er beim Gesunden abnimmt, weil die Glucose schnell in Glykogen umgewandelt wird. Injiziert man zu viel Insulin, sinkt der Blutzuckerspiegel zu weit ab; diesen Zustand bezeichnet man als Hypoglykämie oder – bei starker Ausprägung – als hypoglykämischen Schock.<br /><br />Gärung<br /><br />Die chemischen Reaktionen, mit denen Pflanzen und Hefen den Zucker verwerten, sind dem Zuckerstoffwechsel im menschlichen Organismus bemerkenswert ähnlich. Hefe enthält einen Komplex von rund 20 Enzymen, die man zusammenfassend als Zymase bezeichnet. Die meisten davon, unter ihnen die Hexokinase, gleichen den entsprechenden menschlichen Enzymen. Der wichtigste Unterschied betrifft das Ende der Reaktionsfolge: Die Brenztraubensäure, ein Abbauprodukt der Glucose, wird beim Menschen zu Milchsäure umgesetzt; in Hefen macht die Zymase daraus den Ethylalkohol (siehe Gärung).<br /><br />In der Physiologie der Zucker sind noch viele Fragen offen. Begünstigt wurde die Forschung auf diesem Gebiet durch die Entdeckung der Isotopentracer, insbesondere des radioaktiven Kohlenstoffes. Enthalten die Moleküle eines Zuckers solche radioaktiven Atome, kann man seinen Weg durch den Organismus verfolgen.<br /><br /><br /><br />Geprüft von:<br />Markus Walter, Dr. med.<br />arbeitet seit 2000 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Diabetesforschung München und in der 3. Medizinischen Abteilung des Krankenhauses München-Schwabing.<br />"Zuckerstoffwechsel," Microsoft® Encarta® Online-Enzyklopädie 2007<br />http://de.encarta.msn.com © 1997-2007 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.]]></description>
<category><![CDATA[Blutzuckermessgerät]]></category>
<dc:creator>Blutdruckmessgerät</dc:creator>
<pubDate>Mon, 19 Feb 2007 10:53:00 -0800</pubDate>
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<title>Diabetes : Zu viel Zucker im Blut</title>
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<description><![CDATA[<br />Von FOCUS-Online-Redakteurin Barbara Abrell<br />In den vergangenen sechs Jahren hat sich die Zahl der Zuckerkranken (Diabetes mellitus) mehr als verdoppelt. 6,4 Millionen Patienten werden heute in Deutschland wegen der Erkrankung behandelt. Hinzu kommen die Menschen, die noch gar nichts von ihrer Zuckerkrankheit wissen.<br />Insgesamt schätzt die Deutsche-Diabetes-Union die Zahl der Diabetes-Erkrankten auf rund acht Millionen. Denn die Dunkelziffer ist hoch.<br /><br />Wie eine Erhebung des Deutschen Diabetes-Forschungsinstituts Düsseldorf ergab, wissen in der Altersgruppe der 55- bis 74-Jährigen acht Prozent nichts von ihrer Erkrankung. „Bei noch einmal 16 Prozent haben wir eine verminderte Glukosetoleranz als „Vorstadium“ gefunden. Davon werden pro Jahr etwa sechs Prozent einen Typ-2-Diabetes entwickeln“, berichtet Studienleiter Wolfgang Rathmann. Außerdem sei in dieser Gruppe bereits das Risiko für Herzinfarkte erhöht.<br /><br />Neben akuten Beschwerden wie beispielsweise Müdigkeit, Durst, häufigem Wasserlassen, Brechreiz, Sehstörungen und trockener Haut sind es vor allem die Folgeerkrankungen, die Diabetikern Sorge bereiten: „Besonders kleine Gefäße und Nerven in Augen, Nieren und Füßen werden schlecht durchblutet“, sagt Eberhard Standl, Professor am Krankenhaus München-Schwabing. Die Folgen sind: Nierenschäden, schlechteres Sehen, ein erhöhtes Infarktrisiko und Fußprobleme. Werden Diabetiker nicht behandelt, besteht für sie eine erhöhte Gefahr, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben.<br /><br />Fachliche Beratung: Prof. Eberhard Standl, Chefarzt der Abteilung<br />Diabetologie und Endokrinologie am Krankenhaus München-Schwabing<br /><br />Quelle:http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/diabetes/symptome/zuckerkrankheit/diabetes_aid_10694.html]]></description>
<category><![CDATA[Blutzuckermessgerät]]></category>
<dc:creator>Blutdruckmessgerät</dc:creator>
<pubDate>Tue, 19 Dec 2006 11:40:00 -0800</pubDate>
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<title>Diabetes verkürzt Lebenserwartung deutlich</title>
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<description><![CDATA[Diabetes verkürzt Lebenserwartung deutlich<br /><br />Diabetiker haben laut einer Studie eine deutlich geringere Lebenserwartung als die Gesamtbevölkerung. Im Durchschnitt verkürze sich die Lebenszeit von Männern mit Typ-2- Diabetes um 7,5 Jahre und die von Frauen um 8,2 Jahre, berichtet die in Neu-Isenburg erscheinende "Ärzte Zeitung". Vor allem Herzinfarkte und Schlaganfälle sind dafür verantwortlich, heißt es unter Berufung auf die Framingham Herzstudie, bei der 5200 Menschen bis zu 46 Jahre lang beobachtet wurden.<br /><br />Diabetiker entwickelten 2,5 Mal häufiger als gesunde Menschen eine Herz-Kreislauf-Erkrankung. Haben sie erst einmal Herz- oder Gefäßprobleme, sterben sie eher daran als Patienten ohne Diabetes.<br /><br /><br />Quelle: dpa]]></description>
<category><![CDATA[Blutzuckermessgerät]]></category>
<dc:creator>Blutdruckmessgerät</dc:creator>
<pubDate>Sat, 14 Oct 2006 11:07:00 -0700</pubDate>
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<title>Blutzuckerbestimmungsmethode</title>
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<description><![CDATA[Punktuelle Glukosemessungen<br /><br />Allgemeines<br /><br />Die punktuelle Blutglukosemessung spiegelt den gegenwärtigen Wert der Glukosekonzentration zum Zeitpunkt der Blutentnahme wider. Weder die Richtung noch die Geschwindigkeit der Konzentrationsänderung werden abgebildet. Die nachfolgende Handlungsentscheidung baut weitgehend auf therapeutischen Erfahrungen auf.<br /><br />Methodik<br /><br />Es existieren derzeit verschiedene Methoden zur Bestimmung der Konzentrationen der Blutglukose. Heute werden fast ausschließlich enzymatische Bestimmungsmethoden verwandt. Analysatoren, die auf diesen Methoden beruhen, können in großen Serien aus einem Blutvolumen im Mikroliter–Bereich mit hoher Präzision (Variationskoeffizient von Tag zu Tag <2,5%) und mit für klinische Zwecke ausreichender Richtigkeit innerhalb kurzer Zeit die Glukosekonzentrationen im Blut messen.<br /><br />Diese enzymatische Bestimmung der Glukosekonzentration basiert auf der Reaktion von Glukose mit Substanzen, die im Zuge einer enzymvermittelten Reaktionskaskade Elektronen an einer Messelektrode freisetzen.<br /><br />Im Verlauf der auf der Oxidation von Glukose mittels Sauerstoff basierenden Reaktion wird in einem ersten Schritt die Glukose mit Hilfe des Enzyms Glukose-Oxidase (GOD) in Gluconsäure umgewandelt. Als Nebenprodukt bildet sich Wasserstoffperoxid (H2O2). H2O2 ist chemisch gesehen sehr reaktionsfähig. An einer Elektrode, an der ein definiertes elektrisches Potential anliegt, wird es in einem elektrochemischen Prozess leicht zersetzt. Bei diesem zweiten Schritt werden Elektronen freigesetzt. Es entsteht ein messbarer Strom, der sich proportional zur Konzentration von H2O2 verhält. Laufen diese Reaktionen nacheinander in einem geschlossenen System ab, so ist der Stromfluss auch proportional zur Glukosekonzentration.<br /><br />Auf Enzymelektroden laufen diese Schritte hintereinander ab. Eingebettet in kleinen Testfeldern am Ende eines Plastikstreifens, die zusätzlich alle notwendigen chemischen Substanzen enthalten, entwickeln diese Elektroden bei Anwesenheit von Glukose einen Stromfluss. Ein mit dem Streifen verbundenes Messgerät registriert diesen und errechnet die entsprechende Glukosekonzentration. Diese wird auf einem Display angezeigt. Ein zuverlässiges Messergebnis erscheint innerhalb von 20 Sekunden nach Auftragen des Blutes auf das Testfeld.<br /><br />Blutglukose-Teststreifen ermöglichen eine rasche semi-quantitative Bestimmung der Blutglukosekonzentration im Vollblut bei Verwendung eines einzigen Tropfen Blutes. Die Blutglukosekonzentration kann über den gesamten therapeutisch relevanten Bereich (20–500 mg/dl) gemessen werden. Eine exakte Bestimmung von Werten <60 mg/dl ist mit Teststreifen allerdings kaum möglich. Beachtet werden muss zudem beim Einsatz von Teststreifen für die Messung von Glukose im Vollblut der Einfluss des Hämatokrit-Wertes auf das Messergebnis, da bei Patienten mit niedrigem Hämatokrit falschhohe Konzentrationen gemessen werden können und umgekehrt.<br /><br />Neben der Glukose-Oxidase-Methode existieren weitere Methoden der Glukosebestimmung, bei denen es nach Ablauf der Reaktion zu einer Farbveränderung kommt, über die letztlich photometrisch die Glukosekonzentration bestimmt wird.<br /><br />Für alle Methoden existieren heute eine Vielzahl von Messgeräten, die sich vor allem in der Menge des Blutvolumens, der Geschwindigkeit der Anzeige und der Speicherung der Glukosewerte unterscheiden.<br /><br />Die Entwicklung dieser Geräte hat zu einem nicht enden wollenden Strom von ständig neuen Geräten und Messprinzipien geführt. Gleichzeitig gibt es eine Vielzahl von Publikationen über deren Vor- und Nachteile, entsprechende geeignete Untersuchungsmethoden bzw. Anforderungen denen diese Geräte genügen müssen. Ihnen gemeinsam ist jedoch, dass sie jeweils nur einen Wert zu einer bestimmten Zeit messen.<br /><br />Den Eigenschaften dieser Geräte wird gegenüber den Problemen, die sich aus der Patient-Gerät-Interaktion ergeben, ein viel zu großer Raum eingeräumt. Die Anwendung im diagnostischen und therapeutischen Alltag wird von vielen weiteren Kriterien der Handhabung und Interpretation beeinflusst.<br /><br />Diagnostische Anwendung<br /><br />Punktuelle Blutglukosemessungen werden mit unterschiedlicher Zielstellung vorgenommen. Sie sind sowohl Teil des ärztlichen Handelns, wie auch Mittel zur Therapiegestaltung des Patientenalltags. Grundsätzlich verfolgt jeder gemessene Wert eine bestimmte Absicht und zieht im Anschluss eine entsprechende Handlung nach sich.<br /><br />Blutglukosemessung zur Kontrolle der Medikamentenwirkung<br /><br />    * zur Ersteinstellung bei Diabetesmanifestation<br />    * zum Erreichen der Therapieziele bei Therapieumstellung<br />    * zum Nachweis des Einhaltens der Therapieziele bei unveränderter Medikamentenmenge<br /><br />Blutglukosemessung vor Anpassung der Insulinmenge<br /><br />    * bei geplanter Mahlzeit<br />    * zur Berechnung der Insulinmenge bei geplanter Kohlenhydratmenge<br /><br />Grundsätzlich ergeben sich bei Typ 1- und Typ 2-Diabetikern unterschiedliche Strategien für die Blutglukosebestimmung.<br /><br />Glykierte Hämoglobine<br /><br />Zur retrospektiven Abschätzung der Dauer und Höhe der Hyperglykämie werden Glykierungs-Langzeitparameter eingesetzt. Diese Einschätzung erfolgt weitgehend unabhängig von zirkadianen Rhythmen, diätetischen und sonstigen Schwankungen der Blutglukosekonzentration. Sie integriert diese Schwankungen über Zeiträume von Tagen, Wochen und Monaten.<br /><br />Glukose und andere Monosaccharide reagieren konzentrationsabhängig mit der freien Aminogruppe der für sie erreichbaren Proteine. Dazu gehören auch die Hämoglobine (Hb) im Erythrozyten. Diese Glykierung erfolgt langsam und kontinuierlich während der gesamten Lebensdauer der Erythrozyten (im Mittel 120 Tage). Das Ausmaß der Glykierung wird durch die relativen Konzentrationen der Reaktionspartner Hämoglobin und Glukose bestimmt. Die Proportionalität zwischen Blutglukosekonzentration und Hämoglobinglykierung ist dadurch gewährleistet, dass die Glukose bei Menschen ungehindert in die Erythrozyten diffundiert und sich an die Aminogruppen anlagert.<br /><br />Durch die Anlagerung von Glukose an das Hämoglobin entsteht eine Mischung unterschiedlich glykierter Hämoglobine. Mittels Fraktionierung gelingt eine Unterteilung in verschiedene Gruppen. Eine dieser Fraktionen ist das HbA1c. Die HbA1c-Fraktion liegt bei gesunden Menschen in einer Konzentration von 4-6% bezogen auf das Gesamthämoglobin vor. Daraus leitet sich der Normwert für das HbA1c ab.<br /><br />Durch die bei Diabetikern auftretende Hyperglykämie wird ein höherer Anteil des Hämoglobins glykiert als beim gesunden Menschen. Hyperglykämische Zustände spiegeln sich also langfristig am deutlichsten im erhöhten HbA1c-Wert wieder.<br /><br />Es ist noch nicht genau erforscht, ab welcher zeitlichen Dauer hohe bzw. niedrige Blutglukosewerte die Glykosilierung messbar beeinflussen. Da die Glykosilierung nach bisherigen Erkenntnissen nicht reversibel ist, ist ein Absinken dieses Laborwertes daher nur über einen geringeren Grad der Glykosilierung von frisch gebildetem Hämoglobin bzw. durch eine quasi normoglykämische Stoffwechseleinstellung möglich.<br /><br />Dieser Laborwert gibt heute und wohl auch in Zukunft einen gewissen Aufschluss über die durchschnittliche Qualität der Stoffwechseleinstellung. Er sollte jedoch nicht alleinige Datenbasis für therapeutische Grundsatzentscheidungen sein.<br /><br />Methodik<br /><br />Für die Messung der Konzentration der glykierten Hämoglobine haben sich chromatographische, immunologische, kolorimetrische und elektrophoretische Analyseverfahren etabliert.<br /><br />Die analytische Methodik des glykierten Hämoglobins ist zur Zeit noch nicht ausreichend stan-dardisiert. Es gibt große Schwankungen von Labor zu Labor. Eine Referenzmethode oder zertifi-ziertes Referenzmaterial steht derzeit nicht zur Verfügung. Zahlreiche nationale und internatio-nale Ringversuchsveranstalter bieten eine externe Qualitätskontrolle der Glykohämoglobine an. Dadurch wird zwar ein Richtigkeitsnachweis der verwendeten Methode möglich, aber die Vergleichbarkeit über Labore hinweg bleibt gerade im Zusammenhang mit zukünftigen Disease-Management-Modellen ein Problem. In Deutschland wird für die Vergleichbarkeit der absoluten Werte der relative HbA1c-Wert eingeführt. Er wird als Quotient des HbA1c-Wertes zum mittleren Normwert der Methode des lokalen Labors berechnet.<br /><br />Für die Erfassung einer beginnenden Störung des Glukosestoffwechsels ist die Sensitivität des HbA1c-Wertes unzureichend.<br /><br />Diagnostische Anwendung<br /><br />Der HbA1c-Wert ist die Grundlage für die langfristige Überwachung der Therapie bzw. Beurteilung des Therapieerfolges im Bezug auf die Verhinderung von Folgeerkrankungen. Dazu gibt es inzwischen umfangreiche Studienergebnisse. Weil das Risiko von Komplikationen des Diabetes deutlich mit dem Hyperglykämiegrad assoziiert ist, wird ein HbA1c-Wert im Normbereich im allgemeinen als Therapieziel definiert. Eine Reduktion des HbA1c-Wertes um 1%-Punkt reduziert bei Typ 2-Diabetikern das Risiko der Komplikationen für alle diabetischen Endpunkte um 21%, um 21% für diabetesbedingte Todesfälle, um 14% für Myocardinfarkte und 37% für mikrovaskuläre Komplikationen. Studien für Typ 1-Diabetiker liefern ebenso überzeugende Ergebnisse. Die Bedeutung des HbA1c-Wertes ist mit dem Nachweis der Abhängigkeit des Auftretens von mikro- und makroangiopathischen Schädigungen des Diabetikers deutlich gestiegen.<br /><br /><ul><li> Seitentitel: Blutzuckerbestimmungsmethode<br /></li><li> Herausgeber: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. <br /></li><li> Autor(en): <a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Benutzer" title="Wikipedia:Benutzer">Wikipedia-Autoren</a>, siehe <a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Blutzuckerbestimmungsmethode&action=history" class="external text" title="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Blutzuckerbestimmungsmethode&action=history" rel="nofollow">Versionsgeschichte</a><br /></li><li> Datum der letzten Bearbeitung: 12. September 2007, 15:56 <a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Koordinierte_Weltzeit" title="Koordinierte Weltzeit">UTC</a><br /></li><li> Versions-ID der Seite: 36633560<br /><br /></li><li> Permanentlink: <a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Blutzuckerbestimmungsmethode&oldid=36633560" class="external free" title="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Blutzuckerbestimmungsmethode&oldid=36633560" rel="nofollow">http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Blutzuckerbestimmungsmethode&oldid=36633560</a><br /></li><li> Datum des Abrufs: 19. September 2007, 10:40 UTC<br /></li></ul>]]></description>
<category><![CDATA[Blutzuckermessgerät]]></category>
<dc:creator>Blutdruckmessgerät</dc:creator>
<pubDate>Wed, 19 Jul 2006 11:19:00 -0700</pubDate>
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<title>Blutzucker</title>
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<description><![CDATA[Unter dem Blutzucker versteht man im Allgemeinen die Höhe des Glucoseanteils (Glucosespiegel) im Blut, ein wichtiger Energielieferant des Körpers. Die roten Blutkörperchen und das Nierenmark sind völlig auf Glucose zur Energiegewinnung angewiesen. Glucose kann die Blut-Hirn-Schranke überwinden und so das Gehirn versorgen.<br /><br />Der Blutzuckerwert ist ein wichtiger Messwert in der Medizin. Ist er dauerhaft erhöht, liegt in der Regel ein Diabetes vor. Unterzucker kann die Hirnleistung vermindern, Krampfanfälle oder eine vermehrte Adrenalinausschüttung verursachen sowie zittrige Hände oder Schweißausbrüche.<br /><br />Blutzuckermessung<br /><br />Der Blutzucker wird aus einer Blutprobe in der Regel aus Kapillarblut gemessen meistens mit einem Blutzuckemssgerät.<br /><br />Als Maßeinheit wird in fast allen Ländern die SI-konforme (Internationales Einheitensystem) Einheit mmol/l (Millimol pro Liter) verwendet. In den alten Bundesländern wurde die Umstellung seit 1954 nie durchgeführt. Dort wird immer noch mit der veralteten Einheit mg/dl (Milligramm pro Deziliter) gemessen. Eine Zeit lang waren Messgeräte im Umlauf, die das Ergebnis wahlweise in mg/dl oder in mmol/l anzeigen konnten. Nach einer Empfehlung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte führte dies allerdings in mehreren Fällen zu Fehlablesungen, die eine falsche Dosierung des Insulins als Folge hatte. Daher sind seit dem 4.Quartal 2006 kaum noch umstellbare Geräte im Handel. Eine ähnliche Problematik gab es auch in der Schweiz. Da der Umrechungsfaktor jedoch größer als die üblichen Schwankungen des Blutzuckerspiegels ist, ist in der Regel schon anhand der Größenordnung des abgelesenen Wertes klar zu erkennen, in welcher Maßeinheit der Wert angezeigt wird ( 25 &#8594; mg/dl).<br /><br />Der Blutzuckerspiegel kann heute mit kleinen Messgeräten sehr schnell bestimmt werden. Eine Abschätzung ist mit Blutzuckerteststreifen möglich.<br /><br />Normalwerte<br /><br />Beim Menschen betragen die Normalwerte:<br /><br />    * nüchtern: 3,9 - 5.5 mmol/l, entsprechend 70 - 99 mg/dl<br />    * nach dem Frühstück: bis maximal 8,9 mmol/l, entsprechend 160 mg/dl<br /><br />Nüchternwerte > 5.5 mmol/l bzw. > 99 mg/dl lassen auf eine gestörte Glucosetoleranz oder gar auf Diabetes schließen! Im Rahmen einer Wundbehandlung führen solche Werte zu einer deutlich verlängerten / gestörten Wundheilung und werden gegebenenfalls zur Unterstützung der Heilung mit Insulin behandelt.<br /><br />Eine Sonderform des Hämoglobin, das HbA1c, ist in der Lage, den Blutzuckerverlauf über maximal drei Monate widerzuspiegeln und wird deswegen auch das „Blutzuckergedächtnis“ genannt.<br /><br />Typische Normalwerte für verschiedene Altersstufen:<br /><br />Ertse Angabe:	Blutzucker (BZ) mg/dl 	<br /><br />Zweite Angabe: Blutzucker in mmol/l<br /><br />Erwachsene 	<br />90 - 110<br />	<br />5,0 - 5.5<br /><br />Jugendliche 	<br />90 - 110<br />	<br />5,0 - 5.5<br /><br />Schulkind 	<br />80 - 110<br />	<br />4,4 - 6,1<br /><br />Kleinkind 	<br />80 - 110<br />	<br />4,4 - 6,1<br /><br />Säugling 	<br />60 - 90<br />	<br />3,3 - 5,0<br /><br />Neugeborene 	<br />60 - 90<br />	<br />3,3 - 5,0<br /><br />Einen zu hohen Blutzuckerwert nennt man Hyperglykämie und einen zu niedrigen nennt man Hypoglykämie.<br /><br />Messmethoden<br /><br />Bei den Blutzuckermessgeräten, die heute in Apotheken zur Selbstkontrolle zu kaufen sind, haben sich im wesentlichen 2 Messmethoden etabliert:<br /><br />Optische Messung<br /><br />Bei der optischen Messung wird das Blut im Teststreifen über eine Kapillare zu einem von außen sichtbaren Testfeld eingezogen. Dort sind verschiedene chemische Stoffe eingelagert, die mit dem Blut reagieren, was zu einer Farbänderung des Testfeldes führt. Diese Farbänderung wird vom Messgerät (z. B. ein Reflotron) erfasst und aus der Dauer und Stärke der Änderung der Blutzuckerwert bestimmt.<br /><br />Amperometrische Messung<br /><br />Bei der amperometrischen Messung wird das Blut im Teststreifen über eine Kapillare zu einem von außen nicht sichtbaren Testfeld eingesogen. Im Testfeld hat das Blut Kontakt zu verschiedenen elektrischen Leitungen. Das Messgerät legt an diese Kontakte eine definierte elektrische Spannung und misst im Zeitverlauf die Stromstärke, die durch das Blut geleitet wird. Aus dem Stromstärken-Verlauf bestimmt das Gerät dann den Blutzuckerwert.<br /><br />Nicht-invasive Messung<br /><br />Bei verletzungsfreien Methoden, sogenannten nicht-invasiven Methoden, wird der Blutzuckerwert ohne Blut zu entnehmen angezeigt (engl. monitoring).<br /><br />    * So kann eine Spektralanalyse des sehr gut durchbluteten Augenhintergrundes [1] sehr genaue Werte liefern. Dazu kann auch ein implantierter passiver Mikrosensor im Auge die Qualität der Messungen erhöhen.<br />    * Mit einem dauerhaft implantierten Mikrospektrometer ohne bewegliche Komponenten, kann die spektroskopische Messung des Blutzuckers im nahen Infrarot-Bereich (NIR) erfolgen. Dieser Sensor überträgt seine Messwerte als passiver Sender (Transponder) ans Anzeigegerät[2].<br />    * Mit einem breitbandigen Laser im mittleren IR Frequenzbereich kann durch die Haut hindurch verletzungsfrei der Blutzuckerwert gemessen werden[3].<br /><br />Diese und weitere nicht-invasive Methoden befinden sich noch in der Erforschung oder in der klinischen Zulassung (insbesondere in den USA).<br /><br />Die Methoden werden sicher bequemer und billiger sein. Auch ist mit ihnen ein permanentes Monitoring möglich.<br /><br />Regulation<br /><br />Der Blutzuckerspiegel wird durch das Wechselspiel zweier Peptidhormone der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) reguliert. Diese Drüse enthält in ihren &#945;- und &#946;-Zellen Blutzucker-Sensorsysteme, die wie folgt ansprechen:<br /><br />    * bei Abfall des Zuckerspiegels im Blut ("Hungersignal") wird Glucagon sezerniert. Dieses Hormon aktiviert in der Leber die Glykogen-Phosphorylase (GP), welche den Abbau von Glykogen zu Glucose einleitet (kataboler Ast);<br /><br />    * bei Anstieg des Blutzuckerspiegels wird Insulin sezerniert, das besonders in der Leber eine Serie Glucose-verbrauchender Reaktionen initiiert (anaboler Ast). Von zentraler Bedeutung ist hier die Aktivierung der Glykogen-Synthase (GS), die den Glucose-Überschuss zum Aufbau des Energiespeichers Glykogen ("tierische Stärke") nutzt.<br /><br />Glykogenab- und -aufbau sind über die Phosphorylierung der Schlüsselenzyme Glykogenphosphorylase (GP) und Glykogen-Synthase (GS) strikt gegenläufig reguliert, verlaufen also nie gleichzeitig. In Energiemangelsituationen werden beide Enzyme durch Kinasen phosphoryliert; dieser Vorgang stimuliert die Phosphorylase, hemmt aber die Synthase. Bei Glucose-Überschuss wird die Situation durch Wirkung von Phosphatasen in das Gegenteil verkehrt: Verlust der Phosphatreste inaktiviert GP, aktiviert aber GS.<br /><br />Sowohl das Glucagon- als auch das Insulinsignal werden über Signalkaskaden verstärkt. Im Zentrum beider Signalwege stehen Proteinkinasen: jede Kinase phosphoryliert mehrere Moleküle einer nachgeschalteten Kinase (Kaskadenprinzip).<br /><br />    * Im Fall des Glucagons wird ein G-Protein-abhängiger Rezeptor (7TM, Sieben-Transmembran-Helix Typ) angesteuert. Über das G-Protein wird Adenylatcyclase aktiviert, ein Enzym, das den second messenger cAMP produziert. Hierdurch wird die Proteinkinase A (PKA)-Kaskade initiiert, an deren Ende die Glykogen-Phosphorylase (GP) steht. Diese setzt Glucose-1-phosphat (G-1P), eine Vorstufe der Glucose, frei.<br />    * Im Fall des Insulins wird eine Rezeptor-Tyrosinkinase (RTK) aktiviert. Auf dem Wege einer komplexen Signaltransduktion wird hier über die Schlüssel-Kinase raf (ras-activated factor) die Aktivierung der MAP-Kinase-Kaskade (MAP, Mitogen-aktivierte Protein Kinase) initiiert. An deren Ende steht die Insulin-stimulierte Proteinkinase (ISPK), die im phosphorylierten Zustand eine Protein-Phosphatase (PP1G) phosphoryliert und damit aktiviert. Letztere dephosphoryliert (aktiviert) die Glykogen-Synthase (GS).<br /><br />Die Signale des Glucagons und des Insulins haben eine gegenläufige Wirkung. Über eine Kinasekaskade (PKA-Kaskade bzw. MAP-Kaskade) werden die Signale verstärkt. (In der Abbildung sind folgende Komponenten in der Insulin-Signalisierung (rechter Zweig) nicht erwähnt: IRS ( Insulin-Rezeptor-Substrat-1), Grb (Growthfactor-Receptor bound), GRF (guanin-nucleotide release factor), ras (rat sarcoma), das ist ein „kleines“ G-Protein (Analoges der alpha-Untereinheit).)<br /><br />Quelle: www.de.wikipedia.org/wiki/Blutzucker<br /><br />]]></description>
<category><![CDATA[Blutzuckermessgerät]]></category>
<dc:creator>Blutdruckmessgerät</dc:creator>
<pubDate>Tue, 11 Jul 2006 11:15:00 -0700</pubDate>
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