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Bluetooth Brustgurte – für die direkte Verbindung mit dem Smartphone

Bluetooth BrustgurteWer sich beim Training an seiner Herzfrequenz orientieren möchte oder die Herzfrequenz aufgrund von Vorerkrankungen bei Belastungen im Blick behalten sollte, für den ist ein Brustgurt eine gute Hilfestellung. Mit Hilfe von Sensoren wird die Herzfrequenz ermittelt und an die Sportuhr oder den Aktivitätstracker weitergegeben. Moderne Geräte mit Bluetooth ermöglichen darüber hinaus die Informationen direkt auf das Smartphone oder andere bluetoothfähige Geräte zu übertragen. Bekannt für die genaue Ermittlung sind vor allem Brustgurte von Marken wie Polar oder Garmin. Außerdem Verwendung finden Bluetooth Brustgurte für Kameraaufnahmen mit einer GoPro. Erfahren Sie nun mehr über bluetoothfähige Brustgurte im Allgemeinen, die Verwendungsmöglichkeiten für Sport und Hobby sowie die Hersteller, deren Geräte in nahezu jedem Testbericht selbst Profisportler überzeugen.

Bluetooth Brustgurt Test 2021

Wann ist ein Brustgurt sinnvoll?

Bluetooth BrustgurteSportuhren, die während Belastungen am Handgelenk den Puls messen, sind seit vielen Jahren unter Profi- und Hobbysportlern beliebt. Der Beliebtheit zugrunde liegt allerdings nicht nur ein Trend, sondern die Optimierung des jeweiligen Trainings. Insgesamt geht man von fünf verschiedenen Zonen zur Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit aus. Diese sind:

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  • Gesundheitszone bei sehr leichter Belastung
  • Fettstoffwechelzone bei leichter Belastung
  • Fitnesszone / aerobe Zone bei mittlerer Belastung
  • Kraftzone / anaerobe Zone bei starker Belastung
  • Wettkampfzone bei maximaler Belastung

Bei jedem Sportler werden die jeweiligen Werte individuell berechnet. Als Orientierung gilt der Maximalpuls, der manuell oder mit einem Pulsmesser nach einem kurzen Intervall der maximalen Belastung ermittelt wird. Pulsmesser für das Handgelenk können je nach Hersteller und Modell jedoch sehr ungenaue Ergebnisse liefern. Schon ein Tattoo oder Muttermal können die lichtempfindlichen Sensoren bei der Messung beeinflussen. In einem Bluetooth Brustgurt Test hingegen waren die Messung mit einem Brustgurt deutlich genauer, auch wenn die Geräte weniger bequem und praktisch erscheint. Dies gilt besonders für sehr bewegungsintensive Sportarten wie Rudern, Intervalltraining oder Klettern.

Hinweis: Genau genommen werden mit einem Herzfrequenz- und einem Pulsmesser unterschiedliche Werte ermittelt. Wenn Sie den Puls messen, ermitteln Sie die Anzahl der Pulsschläge in den Gefäßwänden am Handgelenk pro Minute (Pulsfrequenz). Wenn Sie die Herzfrequenz mit einem Brustgurt mit Bluetooth messen, ermitteln Sie hingegen die direkten Herzschläge pro Minute (Herzfrequenz).

Wer seinen Körper nur leicht und gleichbleibend belastet, wie beispielsweise beim Radfahren oder Joggen, für den genügt laut Erfahrungen die Anschaffung einer Pulsuhr. Auch hier sollten Sie die Bewertungen und Empfehlungen der jeweiligen Angebote jedoch nicht außer Acht lassen, wenn Sie sich während des Trainings zumindest grob an der Pulsfrequenz orientieren möchten. Wer auf höherem Niveau trainiert und gelegentlich an die maximale Belastungsgrenze gehen möchte oder sein Training hauptsächlich anhand der Herzfrequenz ausrichten möchte, für den gilt ein Bluetooth Brustgurt als die beste Wahl. Gleiches gilt für Menschen Personen, die das Herz aufgrund von Vorerkrankungen oder während der Rehabilitationsphase nicht zu stark belasten sollten. Besprechen Sie den Trainingsplan und die einzuhaltenden Maximalwerte jedoch mit Ihrem behandelnden Arzt, bevor Sie einen der Bluetooth Brustgurte kaufen. Je nach Diagnose kann die zusätzliche Anschaffung von einem Bluetooth Blutdruckmessgerät sinnvoll sein.

Wie Sie einen Brustgurt richtig anlegen

Laut einem Bluetooth Brustgurt Test können sich die Messergebnisse durch ein nicht optimales Anlegen des Gurtes verfälschen oder der Brustgurt mit Bluetooth setzt die Ermittlung der Herzfrequenz vollständig aus. Jeder Brustgurt verfügt über einen Brustsensor, der mittig leicht zum Herzen geneigt platziert werden sollte. Je nach Geschlecht ist die optimale Positionierung:

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Geschlecht Positionierung
Männer Bei Männern wird der Gurt direkt unter dem Brustmuskel befestigt.
Frauen Bei Frauen liegt der optimale Sitz direkt unter dem Brustansatz. In einem Bluetooth Brustgurt Test tragen die meisten Frauen den Gurt unter dem Sport-BH.

Darüber hinaus sollten Sie den Elektrodenbereich vor der Nutzung leicht anfeuchten, um die Signalübertragung sicherzustellen. Der Gurt sollte fest, aber nicht einschneidend am Körper sitzen und das Ende des Gurtes an den vorhandenen Haken oder Schlaufen befestigt werden. Probleme beim Anlegen und der damit verbundenen Funktionsfähigkeit der Geräte können laut Fitnesstrainern selbst bei einem Brustgurt Testsieger (z.B. Polar Brustgurt T34, Polar Brustgurt T31) bei stark übergewichtigen sowie sehr schlanken Personen auftreten und bei Menschen mit sehr trockener Haut.


Was unterscheidet herkömmliche Brustgurte von einem Bluetooth Brustgurt?

Die Funktionsweise bei der Ermittlung der Herzfrequenz erfolgt bei beiden Modellen über in den Gurt integrierte Elektroden. Im Unterschied zu einem herkömmlichen Brustgurt verfügen viele moderne Modelle über eine Bluetooth-Schnittstelle. Mit diesen Modellen sind Sie unabhängig von Pulsuhren oder Aktivitätstrackern und können die ermittelten Daten direkt auf dem Smartphone (sowohl iPhone als auch Android) einsehen. Sofern Sie den Brustgurt für das Ausdauer- oder Krafttraining Zuhause nutzen, können Sie die Daten auch direkt auf den bluetoothfähigen Laptop, PC oder das Tablet übertragen. Selbst auf zusätzliches Zubehör (z.B. Polar Flowlink oder Sigma Dockingstation) können Sie für die Übersicht Ihrer Trainingsfortschritte verzichten.

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Hinweis: Eine weitere drahtlose Datenübertragungsmöglichkeit, die einige Hersteller die Herzfrequenz- oder Pulsmessung nutzen, ist ANT+. Während sich Reichweite und Frequenzbereich bei beiden Funktechniken kaum unterscheiden, fällt die maximale Übertragungsrate bei ANTdeutlich geringer aus als bei Bluetooth.

Vor- und Nachteile von Bluetooth Brustgurten

  • genauere Messergebnisse als mit Pulsmessern am Handgelenk
  • sichere Funktechnologie mit Reichweiten von bis zu 100 Metern
  • Datenübertragung auf das Smartphone beim Training draußen
  • Datenübertragung auf PC oder Laptop beim Training Zuhause
  • kein Kauf von zusätzlichem Zubehör notwendig
  • Kopplung mit einigen bekannte Lauf-Apps (z.B. Runtastic oder Garmin Connect) möglich
  • das Anlegen erfordert etwas Übung
  • bei übergewichtigen oder sehr schlanken Personen kann der Gurt verrutschen

Welche Hersteller bieten sehr gute Bluetooth Brustgurte?

Bluetooth Brustgurte gibt es vor allem von bekannten Herstellern für Sportequipment wie Schrittzählern, Sportuhren oder Aktivitätstrackern. Daneben finden sich ebenso Hersteller von Medizintechnik, die auch Blutdruckmessgeräte, Körper-Analyse-Waagen oder Fiebertherometer vertreiben, in dem einen oder anderem Bluetooth Brustgurte Vergleich. Separat betrachtet werden müssen spezielle Gurte für Kameras wie eine GoPro, die unter anderem von Extremsportlern verwendet werden und im Preisvergleich mit Herzfrequenzmessern recht billig erhältlich sind. Beste Bluetooth Brustgurte mit zuverlässigen Sensoren und hohem Tragekomfort gibt es laut den Ergebnissen der Erfahrungsberichte von Profi- und Amateursportlern unter anderem von folgenden Herstellern:

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  • Polar (speziell: Polar WearLink)
  • Garmin
  • Atletica
  • Magene
  • smartLAB
  • Sigma
  • ViATOM
  • Kettler
  • TAOPE
  • wahoo
  • Beurer
  • Suunto
  • KALENJI

Die Preise für Hobbysportler, die mit der Ausrichtung des Trainings anhand der Herzfrequenz beginnen möchten, sind recht günstig. Einstiegsmodelle kosten durchschnittlich zwischen 30 und 40 Euro. Bei Marktführern wie Polar oder Garmin kostet ein bluetoothfähiger Brustgurt durchschnittlich zwischen 70 und 110 Euro, ist dafür aber mit deutlich genaueren Sensorgen ausgestattet und ermöglicht selbst Leistungssportlern an die individuelle Leistungsfähigkeit angepasste Trainingseinheiten.

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